ISMS Praxis-Hilfe · Informationsklassifizierung

Klassifizierungs-Kompass

Ermitteln Sie in wenigen Schritten, ob Informationen als öffentlich, intern, vertraulich oder streng vertraulich zu behandeln sind. Das Ergebnis zeigt sofort Kennzeichnung, Versand, Speicherung und typische Schutzmaßnahmen.

1. Schutzbedarf bestimmen

Wählen Sie den engsten zutreffenden Empfängerkreis.
Bewerten Sie die mögliche Auswirkung auf Kunde, Unternehmen, Projekt oder Personen.
Mehr Schutzbedarf entsteht besonders durch personenbezogene Daten, Kundengeheimnisse und Prototypeninformationen.
Externe Übermittlung, mobile Medien und Home-Office erhöhen die Anforderungen.

Best-Practice-Leitplanken

  • 1Need-to-know: Zugriff nur für Personen, die die Information für ihre Aufgabe benötigen.
  • 2Eigentümerprinzip: Externe Weitergabe und Kopien vertraulicher Informationen nur mit Freigabe des Informationseigentümers.
  • 3Verschlüsselung: Vertrauliche und streng vertrauliche Informationen bei externer Übertragung und mobiler Speicherung verschlüsseln.
  • 4Prototypenschutz: Bildmaterial, Zeichnungen, Transporte und Lagerung nur nach Kundenvorgabe und Projektstufenplan behandeln.
Öffentlich

Freigegebene Inhalte ohne Kennzeichnungspflicht.

Intern

Für interne Nutzung. Kennzeichnung empfohlen oder gemäß Vorgabe verpflichtend.

Vertraulich

Nur berechtigter Personenkreis. Freigabe, NDA und Verschlüsselung beachten.

Streng vertraulich

Namentlich begrenzter Zugriff. Höchste Schutzmaßnahmen, insbesondere bei personenbezogenen Daten und Secrets.