Microsoft 365 Migration

Erst ermitteln, dann migrieren – damit am Montag nach dem Cutover nicht der Scanner im Lager schweigt.

Symbol für Microsoft-365-Migration von UBESAFE

35+ Jahre

Erfahrung im Team

200+

betreute Kund:innen, laufend im Bestand

1 Werktag

bis zur Antwort auf Ihre Anfrage

Discovery

der Preis steht vor dem ersten Postfach fest

Typische Fehler

Woran Microsoft-365-Migrationen in der Praxis scheitern

Selten an den Postfächern. Fast immer an dem, was vorher niemand ermittelt hat.

Der Exchange-Server als heimliche Mail-Zentrale

Drucker, Scanner, ERP, Warenwirtschaft, Monitoring, USV und Zutrittskontrolle versenden per SMTP über den lokalen Exchange. Wird er abgeschaltet, schweigen sie – bemerkt oft erst Tage später.

Firewall und Verbindung

Endpunkt von außen nicht erreichbar, Zertifikat abgelaufen, SSL-Inspection oder Geo-Blocking kappt die Verbindung. Die Migration startet – und bleibt bei 0 % stehen.

Tenant gekauft, Migration gestartet

Zwei, drei Einstellungen, dann sollen die Daten rüber. Im Zweifel ist der Tenant schneller kompromittiert, als die Daten kopiert sind – die Hintertür steht offen und wartet nur auf den Inhalt.

Frei/Gebucht und Stellvertretungen

In der Übergangsphase sieht die Assistenz den Kalender der Geschäftsführung nicht mehr, Raumbuchungen laufen ins Leere – besonders, wenn Vertretungen getrennt umziehen.

Berechtigungen 1:1 kopiert

Über Jahre gewachsene Vollzugriffe, Senden-als-Rechte ausgeschiedener Mitarbeitender, Verteiler ohne Besitzer – alles landet ungeprüft im neuen Tenant und lässt sich danach kaum noch sauber zurückbauen.

Kein Puffer im Zeitplan

Big Bang ohne Pilot, DNS-TTL nicht vorab gesenkt, Outlook-Profile nicht eingeplant. Am Montag klingelt der Support im Minutentakt.

Vor der Migration

Was wir vor dem ersten Postfach ermitteln

Ergebnis ist eine Abhängigkeitsliste mit Verantwortlichen – die Grundlage für Konzept, Zeitplan und Preis.

BereichWas ermittelt wirdWarum es zählt
SMTP-AbsenderGeräte, Anwendungen, Skripte, Receive-Connectoren, IP-AdressenSonst stehen Drucker, Scanner und ERP-Versand nach der Abschaltung still
Mailfluss und DNSMX, Autodiscover, SPF, DKIM, DMARC, Send-Connectoren, Smarthosts, Signatur- und Archivlösungen im MailwegFalsche Reihenfolge – Mails landen im Spam oder gehen verloren
Postfächer und DatenGrößen, Archive, PST-Dateien, öffentliche Ordner, freigegebene Postfächer, RessourcenBestimmt Dauer, Lizenzbedarf und Zuschnitt der Wellen
BerechtigungenVollzugriff, Senden als, Senden im Auftrag, Kalenderdelegierungen, OrdnerrechteGrundlage für Migrationsgruppen und das neue Rollenkonzept
Verbindung und SicherheitFirewall-Regeln, Zertifikate, Bandbreite, Proxy und SSL-Inspection, Exchange-Version und PatchstandEntscheidet, ob Hybrid technisch überhaupt möglich ist
Funktionen des QuellsystemsFax, SMS, Workflows, Sonderordner und Archive – besonders bei Open-Xchange, Tobit und anderen ExotenNicht alles ist migrierbar – vorher klären, was übernommen, ersetzt oder archiviert wird
Zustand des TenantsApp-Kennwörter, App-Registrierungen und Einwilligungen, Admin-Konten, MFA, Conditional Access – im Ziel- und bei Tenant-to-Tenant auch im Quell-TenantÜber App-Kennwörter und Apps mit Graph-Berechtigung fließen Daten unbemerkt im großen Stil ab
AnwendungenFachanwendungen mit Postfachzugriff, Kalender-Schnittstellen, Scan-to-Mail, mobile GeräteAlte Schnittstellen funktionieren gegen Exchange Online nicht mehr
Identitäten und LizenzenAD-Struktur, UPN-Suffixe, Identitätssynchronisation, LizenzbedarfOhne saubere Identität keine saubere Anmeldung nach dem Cutover

Exchange im Haus – und keine Liste, wer alles per SMTP versendet?

Genau damit beginnt jede Migration bei uns.

Unser Standpunkt

Migrieren heißt aufräumen – nicht kopieren

Eine Migration ist die seltene Gelegenheit, gewachsene Strukturen zu ordnen, ohne den laufenden Betrieb zu stören. Deshalb übernehmen wir nicht einfach alles 1:1, sondern erstellen vorher ein Berechtigungs- und Rollenkonzept: Wer braucht Zugriff worauf, welche Rolle trägt welche Rechte, wer erhält welche Admin-Rolle. Altlasten bleiben im alten System.

Die Ausnahme: Ist das Zeitfenster schon zu knapp – Vertragsende im Rechenzentrum, auslaufender Support, Carve-out mit Stichtag –, migrieren wir zuerst 1:1, dokumentieren den Ist-Zustand und planen die Bereinigung als festen zweiten Schritt. Nicht ideal, aber besser als ein Konzept, das am Stichtag halb fertig ist.

Szenarien

Welcher Migrationsweg zu Ihrer Ausgangslage passt

Von „nur E-Mail“ bis zum vollständigen Arbeitsplatz in Microsoft 365 – mit vollständiger Datenübernahme und klarem Zielzustand.

Exchange Server → Exchange Online

Cutover oder Hybrid – passend zu Größe, Risiko und Zeitfenster. Inklusive SMTP-Zielbild für Geräte und Anwendungen.

Tenant-to-Tenant

Fusion, Carve-out, Rebranding oder Wechsel des Tenants. Identitäten, Domains, Postfächer, OneDrive, Teams und SharePoint nach Scope.

Google Workspace → Microsoft 365

Mail, Kalender, Kontakte und Drive – mit Struktur für OneDrive, SharePoint und Teams statt einer 1:1-Ablage.

Open-Xchange, Tobit und andere Exoten

Nicht jede Funktion hat ein Gegenstück in Microsoft 365. Fax, SMS, Workflows und Sonderordner klären wir vorher: übernehmen, ersetzen oder archivieren.

Fileserver → SharePoint und OneDrive

Neue Struktur nach Abteilungen und Besitzern – nicht Laufwerk G: in die Cloud kopiert.

Öffentliche Ordner und PST-Archive

Übernehmen, in freigegebene Postfächer oder Teams überführen oder sauber archivieren – je nach Nutzung und Aufbewahrungspflicht.

Migrationswege

Cutover, Hybrid oder Tenant-to-Tenant

Welcher Weg passt, entscheidet sich an Größe, Zeitfenster und Ausgangslage – nicht an Vorlieben.

Exchange Server → Exchange Online: Cutover oder Hybrid

Exchange Server → Exchange Online: Cutover oder Hybrid

KriteriumCutoverHybrid
Passt zukleineren Umgebungen mit klarem Stichtaggrößeren Umgebungen, Umzug in Wellen
Übergangsphasekeine – alle ziehen gemeinsam umWochen bis Monate, alt und neu parallel
Frei/Gebucht alt ↔ neunicht nötigja, setzt aktuellen Exchange Server voraus
Outlook-Profilemeist neu einrichtenwerden umgeleitet, kein Neuaufbau
VoraussetzungenErreichbarkeit, Admin-Zugang, Migrationswerkzeugaktueller Exchange Server, Identitätssynchronisation, öffentliches Zertifikat, Firewall-Freigaben
Risikoein Stichtag – Pilot ist Pflichtje Welle steuerbar, Rollback je Welle
Nach dem UmzugExchange abschaltenabschalten, reine Verwaltung oder SMTP-Relay – vorher entschieden

Exchange Server 2016 und 2019 sind seit dem 14.10.2025 ohne Support. Für Frei/Gebucht in der Übergangsphase verlangt Microsoft inzwischen Exchange Server Subscription Edition und eine eigene Hybrid-Anwendung in Entra ID.

Tenant-to-Tenant: Microsoft-Bordmittel oder Migrationswerkzeug

Tenant-to-Tenant: Microsoft-Bordmittel oder Migrationswerkzeug

KriteriumMicrosoft-BordmittelMigrationswerkzeugunser Standard
LizenzZusatzlizenz je Benutzer, einmaligLizenz je Benutzer beim Werkzeuganbieter
Datenartenpersönliche Postfächer und OneDrivePostfächer, freigegebene Postfächer, OneDrive, SharePoint, Teams – je nach Werkzeug
Geteilte InhalteTeams und SharePoint nicht enthaltenenthalten
SteuerungPowerShell, wenig FilterFilter nach Zeitraum und Ordner, Delta-Läufe, Bericht je Benutzer
VorbereitungVertrauensstellung zwischen Tenants, ObjektabgleichApp-Registrierung je Tenant
Sinnvoll beigroßen Umgebungen mit Enterprise-Vertragden meisten Szenarien im Mittelstand

Die Microsoft-Lizenz für Tenant-to-Tenant-Umzüge ist in keinem Plan enthalten: Sie wird je Benutzer zusätzlich gekauft und war lange nur über Enterprise-Verträge erhältlich. Wir setzen deshalb meist etablierte Migrationswerkzeuge ein – das ist in der Regel wirtschaftlicher und gibt mehr Kontrolle.

Sicher ab Tag eins

Abgesichert, bevor das erste Postfach umzieht

Ein neuer Tenant ist kein sicherer Tenant. Wo Daten im großen Stil ankommen, wird auch im großen Stil abgegriffen – deshalb sichern wir ihn ab, bevor migriert wird.

Erst absichern, dann migrieren

Vor der ersten Welle prüfen wir den Tenant mit dem M365 Security Check: App-Kennwörter aus, App-Registrierungen und Einwilligungen eingeschränkt, MFA und Conditional Access aktiv.

Admin-Rollen nach Konzept

Getrennte Admin-Konten, Rollen nach dem neuen Rollenkonzept, Notfallzugang dokumentiert.

Zustellbarkeit gesichert

SPF, DKIM und DMARC sind sauber gesetzt, bevor der MX umgestellt wird.

Nachvollziehbar und gesichert

Audit-Protokollierung ist aktiv, die externe Sicherung der Microsoft-365-Daten eingeplant.

SMTP ohne Kennwort-Anmeldung

Microsoft schaltet Basic Authentication für SMTP AUTH Ende Dezember 2026 in bestehenden Tenants standardmäßig ab. Geräte und Anwendungen senden deshalb über Connector, OAuth oder Relay.

Schnittstellen zukunftsfähig

Exchange Web Services wird in Exchange Online seit Oktober 2026 schrittweise abgeschaltet. Anwendungen und Werkzeuge müssen Microsoft Graph sprechen.

Ablauf

Vom Kennenlerntermin zum stabilen Betrieb

Sechs Schritte – und das Altsystem wird erst abgeschaltet, wenn alles läuft.

1. Kennenlerntermin

Kostenlos: Ziele, Scope, Zeitfenster und Randbedingungen.

2. Discovery

SMTP-Absender, Abhängigkeiten, Berechtigungen und Datenmengen erfassen.

3. Konzept und Angebot

Zielbild, Rollenkonzept, Migrationsweg, Wellenplan und Rollback – zum Festpreis, je nach Umfang aus der Discovery.

4. Tenant-Check und Pilot

Tenant absichern, Firewall, Zertifikate, DNS-TTL, Throttling – dann Pilot mit IT und Key-Usern je Fachabteilung.

5. Migrationswellen

Je Fachabteilung: Vorabsynchronisation, Delta-Lauf im Cutover-Fenster, Abnahme per Checkliste.

6. Hypercare und Übergabe

Stabilisierung, Abschaltung des Altsystems nach Freigabe, Dokumentation und auf Wunsch Übergabe in den Betrieb.

Für die IT-Leitung

Acht Stellen, an denen Migrationen ins Stocken geraten

Aus unseren Projekten – und das, was wir dagegen tun.

Migrationsgruppen nach Vertretung

Wer sich gegenseitig vertritt, zieht gemeinsam um: Geschäftsführung und Assistenz, Teamleitung und Stellvertretung, Abteilung und ihr freigegebenes Postfach.

Throttling realistisch kalkulieren

Vorabsynchronisation Tage vor dem Cutover, nur der Delta-Lauf im Wartungsfenster. Die Throttling Policy des lokalen Migrationskontos gezielt anpassen – und danach zurücksetzen.

Firewall und Zertifikat

Freigabe für den Migrationsendpunkt, ausgehende Verbindungen zu den Microsoft-Endpunkten, SSL-Inspection für Microsoft-365-Ziele ausnehmen, öffentliches und gültiges Zertifikat.

DNS-Reihenfolge

TTL rechtzeitig senken, Autodiscover vor der MX-Umstellung prüfen, den MX erst nach dem letzten Delta-Lauf umstellen.

Outlook und mobile Geräte

Neue Profile bedeuten neuen Cache – am Montag um acht laden alle gleichzeitig. Bandbreite und Cache-Zeitraum einplanen, mobile Geräte mit Anleitung neu einrichten.

Frei/Gebucht in der Übergangsphase

Bei Hybrid über die Organisationsbeziehung. Bei Werkzeug-Migrationen ohne Hybrid gibt es keine echte Koexistenz – dann Gruppen größer schneiden und die Übergangszeit kurz halten.

SMTP-Zielbild je Absender

Connector mit fester IP, OAuth oder lokales Relay – je Gerät festgelegt und mit echten Geräten getestet, nicht mit einem Testmail-Skript.

Altsystem nicht zu früh abschalten

Abschaltung erst nach Freigabe. Archiv, Journal und Aufbewahrungspflichten werden vorher geklärt.

Aus der Praxis

Von 200 Servern auf zwei – eine komplette Auslagerung.

Eine über Jahre gewachsene Umgebung: rund 200 Server, auf denen jeder Administrator eigene Werkzeuge und Speziallösungen hinterlassen hatte. Der Vorstand entschied, die IT vollständig abzugeben. Am Ende blieben zwei Server – alles andere läuft über Microsoft 365, Azure und SaaS-Dienste.

Projekt · Automobil

200 Server, drei Monate, zwei Restsysteme

Ausgangslage
rund 200 Server, heterogen gewachsen
Wir übernahmen
Bestandsaufnahme, Migration, Betrieb
Ergebnis
zwei Server statt 200
Dauer
3 Monate Umsetzung

Was dabei entstanden ist

Rund 198 Server sind weggefallen. Der größte Hebel lag nicht im Sparen an einzelnen Servern, sondern darin, eine gewachsene Struktur grundlegend neu zu ordnen – ohne die Mitarbeitenden dabei zurückzulassen.

Kundenstimme

Kundenstimme Microsoft 365

Mit UBESAFE sind wir mit unserer IT über alle Plattformen neu durchgestartet – von der Netzwerkinfrastruktur über Microsoft 365 bis zur Telefonanlage. Besonders wichtig war uns dabei, die Kolleginnen und Kollegen auf dem Weg mitzunehmen: In einem gemeinsam mit dem Betriebsrat abgestimmten Schulungskonzept haben wir ein regelmäßiges Weiterbildungsprogramm etabliert. Darüber hinaus gefällt uns: Wenn ein Problem entsteht, wird es pragmatisch, direkt und konkret gelöst – so muss eine gute Zusammenarbeit aussehen.

Maximilian Schmitt
Geschäftsführer, Arbeit und Leben e. V.

Maximilian Schmitt, Geschäftsführer Arbeit und Leben e. V., Kunde von UBESAFE
Vertrauen & Erfahrung

Unternehmen, die UBESAFE vertrauen

Ein Ausschnitt der Kund:innen, die wir laufend betreuen.

Logo Autovision, Kunde von UBESAFE
Logo Bildungszentrum Heimvolkshochschule Hustedt, Kunde von UBESAFE
Logo Delta Fluid, Kunde von UBESAFE
Logo Wolfsburg AG, Kunde von UBESAFE
Logo awutec, Kunde von UBESAFE
Logo ITU consult, Kunde von UBESAFE
Logo DSD, Kunde von UBESAFE
Logo Arbeit und Leben, Kunde von UBESAFE
Kosten

Was eine Microsoft-365-Migration kostet

Erst die Discovery, dann der Preis – so wissen Sie vor dem Start, woran Sie sind.

01 · Nach der Discovery

Festpreis, je nach Umfang

Für den in der Discovery festgelegten Umfang: Postfächer, Datenarten, Wellen und Hypercare. Werkzeuglizenzen weisen wir separat aus.

02 · Flexibel

Nach Aufwand ab 135 €/Std.

Für schwer kalkulierbare Themen und Sonderfälle. Tagessatz ab 1.080 €, der Umfang wird vorab grob geschätzt.

03 · Option

ISMS-konforme Dokumentation

Change-Register, Risikobetrachtung je Change, Test- und Abnahmeprotokolle, Cutover- und Rollback-Plan – auditfähig für ISO 27001 und TISAX®. Keine Rechtsberatung.

Alle Preise netto zzgl. MwSt.

Persönliches Fazit

Alexander Brütsch über Microsoft-365-Migrationen

Die Postfächer sind selten das Problem. Das Problem ist der Scanner im Lager, den niemand auf der Liste hatte, und die Assistenz, die am Montag den Kalender ihrer Geschäftsführung nicht mehr sieht. Deshalb stecken wir die ersten Tage in die Discovery – nicht in die Migration.

Und: Nutzen Sie den Umzug. Ein neuer Tenant mit sauberem Rollenkonzept kostet im Projekt kaum mehr als die 1:1-Kopie, erspart aber Jahre an Nacharbeit – spätestens beim nächsten Audit oder wenn Copilot sichtbar macht, wer was alles lesen darf.

Alexander Brütsch
Geschäftsführer, UBESAFE GmbH

Alexander Brütsch, Geschäftsführer der UBESAFE GmbH

Der Stichtag steht schon fest?

Dann prüfen wir zuerst, was im Zeitfenster realistisch ist – und sagen es Ihnen ehrlich.

Microsoft 365 Migration: Ablauf, Methoden und typische Fehler

Eine Microsoft-365-Migration ist der strukturierte Umzug von E-Mail, Kalendern, Dateien, Identitäten und Zusammenarbeit in die Microsoft-Cloud – aus einem lokalen Exchange Server, aus einem anderen Tenant, aus Google Workspace oder aus Open-Xchange.

Für Exchange Server stehen zwei Wege zur Wahl. Beim Cutover ziehen alle Postfächer zu einem Stichtag um – geeignet für kleinere Umgebungen. Bei einer Hybrid-Migration laufen lokaler Exchange und Exchange Online eine Zeit lang parallel, Frei/Gebucht funktioniert übergreifend, und die Postfächer ziehen in Wellen um. Das setzt einen aktuellen Exchange Server, eine saubere Identitätssynchronisation und passende Firewall-Freigaben voraus.

Bei Tenant-to-Tenant-Migrationen bietet Microsoft eigene Bordmittel, die eine zusätzliche Lizenz je Benutzer erfordern und nicht alle Datenarten abdecken. Im Mittelstand sind spezialisierte Migrationswerkzeuge meist wirtschaftlicher und bieten mehr Steuerung über Filter, Delta-Läufe und Berichte.

Die häufigsten Fehler entstehen vor der eigentlichen Migration: nicht erfasste SMTP-Absender wie Drucker, Scanner und Fachanwendungen, unterschätztes Throttling, fehlende Firewall-Freigaben, getrennt migrierte Stellvertretungen und 1:1 übernommene Altberechtigungen. Bei Open-Xchange, Tobit und anderen Exoten ist außerdem nicht jede Funktion migrierbar. Und ein frisch eingerichteter Tenant ohne Absicherung ist ein Risiko: Über App-Kennwörter und Apps mit Graph-Berechtigung können Daten unbemerkt abfließen. Eine Discovery vor dem ersten Postfach, ein Tenant-Check, ein Rollenkonzept, Migrationsgruppen je Fachabteilung und ein Pilot vermeiden diese Probleme. Nach dem Go-live übernehmen wir auf Wunsch den Microsoft 365 Managed Service.

UBESAFE ist verankert in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg, bundesweit tätig – und für die Standorte unserer Kund:innen weltweit.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Microsoft-365-Migration

Von wenigen Tagen für kleine Umgebungen bis zu mehreren Monaten bei Hybrid mit vielen Wellen. Entscheidend sind Datenmenge, Abhängigkeiten und das Zeitfenster – das steht nach der Discovery fest.

Keins von beiden pauschal. Cutover ist schneller und günstiger, aber ein Stichtag für alle. Hybrid erlaubt Wellen mit Rollback, braucht aber einen aktuellen Exchange Server und mehr Vorbereitung.

Weil sie per SMTP über den lokalen Exchange versendet haben. Wir erfassen alle Absender in der Discovery und legen je Gerät den Weg fest: Connector, OAuth oder Relay.

Microsoft schaltet Basic Authentication für SMTP AUTH Ende Dezember 2026 in bestehenden Tenants standardmäßig ab. Geräte, die nur Benutzername und Kennwort können, brauchen einen anderen Weg.

Für die Microsoft-Bordmittel ja – eine Zusatzlizenz je Benutzer. Mit Migrationswerkzeugen fällt stattdessen eine Werkzeuglizenz an. Wir rechnen beides für Ihr Szenario durch.

Bei Hybrid ja. Bei Werkzeug-Migrationen ohne Hybrid nur eingeschränkt – deshalb ziehen Stellvertretungen gemeinsam um und die Übergangszeit bleibt kurz.

Weil Rechte je nach Quellsystem und Weg unterschiedlich übertragen werden. Wir prüfen sie in der Discovery, testen im Pilot und nehmen über Checklisten ab.

Bei Hybrid meist nicht, bei Cutover und Tenant-to-Tenant häufig schon. Wir planen das früh und liefern kurze Anleitungen.

Vorabsynchronisation, Pilot, klares Cutover-Fenster, Rollback-Plan und Hypercare. Am Stichtag läuft nur noch der Delta-Lauf.

Nur wenn das Zeitfenster nichts anderes zulässt. Normalerweise erstellen wir vorher ein Rollen- und Berechtigungskonzept – Altlasten bleiben zurück.

Übernehmen, in freigegebene Postfächer oder Teams überführen oder archivieren – je nach Nutzung und Aufbewahrungspflicht.

Erst nach Freigabe – wenn alle SMTP-Absender umgestellt, Archive geklärt und Hybrid-Abhängigkeiten aufgelöst sind.

Weil ein neuer Tenant mit zwei, drei Einstellungen oft schneller kompromittiert ist, als die Daten kopiert sind. App-Kennwörter und Apps mit Graph-Berechtigung sind typische Wege, über die Daten unbemerkt abfließen – das muss vor der Migration geschlossen sein.

Mail, Kalender und Kontakte meist ja. Sonderfunktionen wie Fax, SMS, Workflows oder eigene Ordnertypen haben nicht immer ein Gegenstück in Microsoft 365. Das klären wir in der Discovery – übernehmen, ersetzen oder archivieren.

Ja, Microsoft begrenzt den Durchsatz. Deshalb synchronisieren wir Tage vorher und kalkulieren den Durchsatz realistisch statt mit LAN-Geschwindigkeit.

Meist ja. Vor Ort planen wir nur ein, wenn es fachlich sinnvoll ist – etwa beim Geräte-Rollout oder einem kritischen Cutover.

Auf Wunsch ja: Change-Register, Risikobetrachtung, Test- und Abnahmeprotokolle, Cutover- und Rollback-Plan – passend für ISO 27001 und TISAX®.

Nach der Discovery meist zum Festpreis, je nach festgelegtem Umfang – sonst nach Aufwand ab 135 €/Std. Werkzeuglizenzen weisen wir separat aus.

Verwandte Leistungen

Nach dem Umzug: Betrieb, Sicherung, Geräte

Die Migration ist ein Projekt. Was danach kommt, ist laufender Betrieb.

01 · Betrieb

Microsoft 365 Managed Service

Nach der Migration übernehmen wir den Betrieb – Ihr Tenant bleibt dauerhaft im Soll-Zustand.

02 · Sicherung

Backup & Recovery

Daten vor und nach dem Umzug extern sichern – Microsoft bietet nur einen einfachen Papierkorb.

03 · Geräte

Client- & Server-Management

Endgeräte auf den neuen Stand bringen und danach gepatcht und abgesichert betreiben.

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Kostenloses Erstgespräch zur Microsoft-365-Migration

Ihre Ansprechpartner

Alexander Brütsch, Geschäftsführer der UBESAFE GmbH

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Geschäftsführer, CISO

Stefan Wagner, Geschäftsführer der UBESAFE GmbH

Stefan Wagner

Geschäftsführer

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