Backup und Disaster Recovery – getestet wiederherstellbar.
Server, Clients und Microsoft 365 – gesichert in der Cloud oder inhouse, mit RPO und RTO je System.
- 35+ Jahre Erfahrung im Team
- Restore-Protokolle als Nachweis für ISO 27001, TISAX® und NIS2
- Offline-Kopie außer Haus für kritische Systeme
3-2-1-0-0
Prinzip als Orientierung für jedes Backup-Konzept
RPO · RTO
je System festgelegt, dokumentiert und getestet
Cloud · Inhouse
Cloudspeicher Frankfurt oder Hardware in Ihrem Eigentum
35+
Jahre Erfahrung im Team
Gesichert heißt noch nicht wiederherstellbar.
Datenverluste scheitern selten am fehlenden Backup – sondern an einer Lücke, die erst im Ernstfall auffällt.
Microsoft 365 gilt als gesichert
Microsoft hält den Dienst verfügbar. Gelöschte Postfächer, überschriebene oder verschlüsselte Dateien holt der Papierkorb nur innerhalb begrenzter Fristen zurück.
Backup im selben Admin-Konto
Wer die Domäne übernimmt, löscht die Sicherung gleich mit. Ohne getrennte Zugänge und unveränderbare Kopie trifft Ransomware Original und Backup zugleich.
Grüner Haken, kein Restore
Ein erfolgreicher Sicherungsjob beweist nicht, dass sich ein Server in brauchbarer Zeit zurückholen lässt. Das zeigt erst ein Restore-Test.
Keine Zielwerte vereinbart
Wie viel Datenverlust ist tragbar, wie lange darf ein System stehen? Ohne RPO und RTO entscheidet im Notfall der Zufall.
Clients fallen durchs Raster
Lokale Daten, nicht synchronisierte Ordner und Konfigurationen von Spezialsoftware liegen oft außerhalb jedes Sicherungsplans.
Kein Weg hinaus
Liegen Sicherungen nur im Format eines Anbieters oder beim bisherigen Dienstleister, wird jeder Wechsel zum Risiko für die eigenen Daten.
Microsoft betreibt den Dienst. Ihre Daten sichern Sie.
Im Modell der geteilten Verantwortung sorgt Microsoft für die Verfügbarkeit der Plattform. Für den Inhalt – was gelöscht, überschrieben oder verschlüsselt wurde – bleibt das Unternehmen zuständig.
Verfügbarkeit der Plattform
Rechenzentren, Hardware, Replikation und der laufende Betrieb des Dienstes.
Orientierung nach dem Modell der geteilten Verantwortung. Fristen hängen von Dienst, Lizenz und Konfiguration ab.
Eine getrennte, prüfbare Kopie
Exchange, OneDrive, SharePoint und Teams werden außerhalb des Tenants gesichert – mit eigener Aufbewahrung und eigenen Zugängen.
Microsoft 365 Backup ist zu Microsoft 365 Managed und zu FULL-IT zubuchbar.
Wann wurde bei Ihnen zuletzt ein Server zurückgeholt – nicht nur gesichert?
Wir prüfen Ihre Sicherung gegen Ihre Zielwerte und zeigen, wo die Lücke liegt.
Ein Backup zählt erst, wenn die Wiederherstellung geprobt ist.
Datensicherung wird oft als Technikfrage behandelt: Software kaufen, Job einrichten, Haken setzen. Im Ernstfall zählt etwas anderes – welches System wie schnell wieder läuft und wie viele Daten dabei fehlen. Deshalb beginnen wir nicht beim Produkt, sondern bei Ihren Abläufen: Was muss zuerst wieder laufen, was darf warten?
Daraus entstehen RPO und RTO je System, ein Wiederanlaufplan und Restore-Tests, die belegen, dass die Zielwerte halten. Und weil die Sicherungen Ihnen gehören, planen wir den Weg hinaus gleich mit: Das Backup-Konzept ist der technische Teil Ihres Exit-Konzepts – auch für den Fall, dass Sie eines Tages den Dienstleister wechseln.
Was UBESAFE in Backup und Recovery übernimmt.
Bausteine nach Bedarf – abgestimmt auf Schutzbedarf, Systemlandschaft und Nachweispflicht. Bestehende Sicherungen übernehmen wir, wo sie tragen.
Server und virtuelle Maschinen
Image- und Dateisicherung physischer und virtueller Server, inklusive Datenbanken und Anwendungen.
Microsoft 365
Getrennte Sicherung von Exchange, OneDrive, SharePoint und Teams außerhalb des Tenants.
Clients und Notebooks
Sicherung lokaler Daten und Profile – dort, wo Synchronisation allein nicht reicht.
Getrennte Kopie
Im Cloudspeicher Frankfurt oder inhouse auf NAS und verschlüsselten Wechselplatten – mit eigenen Zugängen.
Überwachung der Jobs
Fehlgeschlagene oder unvollständige Läufe werden erkannt und bearbeitet, nicht nur protokolliert.
Restore-Tests
Von der einzelnen Datei bis zum kompletten System, unabhängig vom Produktivsystem – protokolliert als Nachweis.
Wiederanlaufplan
Reihenfolge, Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und Zugänge für den Ernstfall – schriftlich und auffindbar.
Exit-fähige Datenhaltung
Sicherungen bleiben lesbar und übertragbar, auch beim Wechsel von Plattform oder Dienstleister.
In der Cloud oder im eigenen Haus – Sie entscheiden.
Beide Modelle folgen dem 3-2-1-0-0-Prinzip, werden mit Restore-Tests abgenommen und zahlen direkt in Ihr Exit-Konzept ein. Kombinieren geht: etwa Microsoft 365 in der Cloud, Entwicklungsdaten ausschließlich inhouse.
Managed Backup in der Cloud
Sicherung, Überwachung und getrennte Kopie im Cloudspeicher Frankfurt – betrieben von UBESAFE.
- Getrennte Kopie im deutschen Rechenzentrum in Frankfurt
- Server-Backup 18,50 € je Server, Speicher 12,50 € je TB und Monat, netto
- Microsoft 365 außerhalb des Tenants gesichert
- Je nach Plattform unveränderbar, mit eigenen Zugängen
- Kein eigener Speicher im Haus nötig
Ideal für: Unternehmen, die keinen Speicher selbst vorhalten wollen und eine Kopie außer Haus brauchen.
Inhouse-Backup auf eigener Hardware
Sicherung auf ein NAS in Ihrem Eigentum, getrennt vom Produktivnetz – für Daten, die das Unternehmen nicht verlassen dürfen.
- NAS mit getrennten Netzwegen und eigenen Zugängen
- Unveränderbare Snapshots gegen Ransomware
- Server und Microsoft 365 lokal gesichert mit Veeam
- Wechselplatten AES-256-verschlüsselt, mit sehr langen Schlüsseln
- Offline-Kopie außer Haus, verwahrt von Geschäftsführung oder Verantwortlichen
- Wiederherstellung unabhängig vom Produktivsystem getestet
Ideal für: Unternehmen mit Geheimhaltungspflichten, strengen Kundenvorgaben oder dem Anspruch, jede Kopie selbst zu kontrollieren.
RPO und RTO – zwei Zahlen entscheiden den Ernstfall.
Beide Werte legen wir je System gemeinsam mit den Verantwortlichen fest. Sie bestimmen, wie oft gesichert wird, wo die Kopie liegt – und was die Wiederherstellung kostet.
RPO: Wie viel Datenverlust ist tragbar?
Der zeitliche Abstand zwischen zwei Sicherungen. Ein RPO von vier Stunden heißt: Im schlimmsten Fall fehlen die Daten der letzten vier Stunden.
Orientierungswerte. Verbindlich ist, was im Backup-Konzept je System vereinbart ist.
RTO: Wie lange darf ein System stehen?
Die Zeit von der Störung bis zum wieder nutzbaren System. Ein RTO von acht Stunden heißt: Am selben Arbeitstag läuft es wieder.
Bezug im Vertrag: Bei Priorität Critical gilt eine Reaktionszeit von einer Stunde, das Ziel für Wiederherstellung oder Workaround liegt bei acht Stunden.
Drei Schutzklassen – abgestimmt auf Ihre Systeme.
Nicht jedes System braucht denselben Schutz. Wir ordnen jedes System einer Schutzklasse zu – die meisten Unternehmen nutzen zwei oder drei Klassen nebeneinander.
Sechs Grundlagen, die unabhängig von der Schutzklasse gelten.
- 3-2-1-0-0-Prinzip als Grundlage
- Verschlüsselte Übertragung und Speicherung
- Getrennte Kopie – Cloud oder inhouse
- Getrennte Zugänge zur Sicherung
- Überwachung der Sicherungsjobs
- Eintrag im Wiederanlaufplan
Sieben Punkte – Klasse 3 ist die aufwendigste und damit teuerste.
Orientierungswerte. Verbindlich sind die RPO- und RTO-Ziele, die wir je System im Backup-Konzept vereinbaren. Die Klasse richtet sich nach der Kritikalität: Klasse 1 für Dateiablage und Arbeitsplätze, Klasse 2 für E-Mail, Microsoft 365 und Fachanwendungen, Klasse 3 für Datenbanken mit Unternehmensdaten wie ERP oder Produktion.
Klasse 3 verlangt eine Offline-Kopie außerhalb des Gebäudes. Ein weiterer Brandabschnitt im selben Haus reicht uns nicht: T90-Türen und F90-Wände halten 90 Minuten – bei einem Gebäudeabschnitt im Vollbrand schützt das nicht. Deshalb dezentral auf Offline-Medium, mit Wiederherstellungstest alle sechs Monate.
Unser Grundsatz: kein Ziel ohne Test.
Jede Schutzklasse wird mit einem Restore-Test abgenommen, bevor sie als eingerichtet gilt. Das Protokoll erhalten Sie – als Nachweis für Audit, Versicherung und Geschäftsführung.
Abgerechnet wird, was gesichert wird.
Backup ist ein Baustein zu Client- & Server-Management, Microsoft 365 Managed und FULL-IT. Im Cloud-Modell zahlen Sie Sicherung und Speicher, im Inhouse-Modell gehört die Hardware Ihnen.
Server-Backup
18,50 € je Server und Monat, netto – als Add-on zum Server-Management.
Cloudspeicher Frankfurt
12,50 € je TB und Monat, netto – für die getrennte Kopie in Deutschland.
Microsoft 365 Backup
Zubuchbar zu Microsoft 365 Managed und FULL-IT. Preis je nach Umfang im Erstgespräch.
Inhouse-Backup
NAS und Wechselplatten in Ihrem Eigentum. Einrichtung nach Aufwand ab 135 € je Stunde, netto, Betrieb und Tests im Angebot.
Konzept, Wiederanlaufplan, Tests
Konzept einmalig nach Aufwand ab 135 € je Stunde, netto. Rhythmus der Restore-Tests je Schutzklasse im Angebot.
Wiederherstellung im Ernstfall
Über den Servicedesk nach den vereinbarten Prioritäten. Außerhalb von FULL-IT nach Aufwand oder Volumen.
Ihre Daten müssen auch ohne uns zurückkommen.
Das Backup-Konzept zahlt direkt in Ihr Exit-Konzept ein. ISO 27001 verlangt für Cloud-Dienste eine geregelte Beendigung (A 5.23), NIS2 die Sicherheit der Lieferkette, viele Auslagerungsverträge ein dokumentiertes Exit-Konzept. Der technische Kern ist immer derselbe: Daten müssen sich unabhängig vom bisherigen Anbieter wiederherstellen lassen – nachweisbar.
Die Daten gehören Ihnen
Sicherungen liegen in Ihrem Eigentum, im Inhouse-Modell auch die Hardware. Speicherorte, Zugänge und Schlüssel sind dokumentiert.
Lesbare Formate
Wir wählen Formate und Werkzeuge, mit denen sich Daten auch außerhalb der ursprünglichen Plattform zurückholen lassen.
Microsoft 365 ohne Abhängigkeit
Eine Kopie außerhalb des Tenants trägt beim Tenant-Umzug, bei Lizenzproblemen und wenn der Zugang zum Konto gesperrt ist.
Nachweis fürs Exit-Konzept
Restore-Tests auf neuer Hardware oder in einer anderen Umgebung belegen, dass der Ausstieg technisch funktioniert. Das Protokoll geht direkt ins Exit-Konzept.
Notfallzugang
Ein dokumentierter Notfallzugang stellt sicher, dass Sie im Ernstfall nicht von einer einzelnen Person abhängen.
Geordnete Übergabe
Endet die Zusammenarbeit, übergeben wir Sicherungen, Dokumentation und Zugänge geordnet – auch an einen anderen Dienstleister.
Im Audit zählt der Nachweis, nicht die Sicherung.
Datensicherung ist in jedem gängigen Regelwerk Pflicht. Der Prüfer fragt Verantwortliche – und schaut in Systeme: Sind Zielwerte festgelegt, Sicherungen geschützt und Wiederherstellungen getestet?
ISO 27001
Anhang A 8.13 verlangt Informationssicherung nach festgelegten Regeln, A 5.30 die IKT-Bereitschaft für Business Continuity. Beides braucht RPO, RTO und Testnachweise. Mehr zu ISO 27001
NIS2
Art. 21 Abs. 2 lit. c der NIS2-Richtlinie nennt Backup-Management und Wiederherstellung nach einem Notfall ausdrücklich als Mindestmaßnahme. Mehr zu NIS2
TISAX®
Im VDA ISA gehören Datensicherung und Wiederherstellung zum geprüften IT-Betrieb – bewertet nach Schutzbedarf. Mehr zu TISAX®
BSI IT-Grundschutz
Der Baustein CON.3 Datensicherungskonzept beschreibt Anforderungen an Konzept, Verfahren und regelmäßige Tests.
Business Continuity
Wiederanlaufziele leiten sich aus der Bewertung kritischer Geschäftsprozesse ab – nicht aus den Voreinstellungen der Backup-Software.
Nachweise, die Sie erhalten
Datensicherungskonzept, RPO- und RTO-Liste je System, Restore-Protokolle und Wiederanlaufplan – als Evidenz für Audit, Geschäftsführung und Exit-Konzept.
Vom Inventar zum getesteten Wiederanlauf.
Wir bauen das Backup-Konzept in sechs Schritten auf. Der laufende Betrieb bleibt dabei unangetastet.
Bestandsaufnahme
Systeme, Datenmengen, bestehende Sicherungen, Abhängigkeiten und Zugänge erfassen.
Schutzbedarf und Zielwerte
Mit den Verantwortlichen je System festlegen, wie viel Datenverlust und Ausfallzeit tragbar sind.
Konzept
Schutzklassen zuordnen, Speicherorte, Aufbewahrung und Unveränderbarkeit festlegen.
Einrichtung
Sicherungen einrichten, Überwachung anbinden, Zugänge trennen und dokumentieren.
Restore-Test und Abnahme
Wiederherstellung gegen die Zielwerte prüfen und protokollieren – erst dann gilt das System als gesichert.
Betrieb und Review
Jobs überwachen, Tests wiederholen, Zielwerte bei neuen Systemen und Anforderungen nachziehen.
Kundenstimme Informationssicherheit
Die UBESAFE ist bei uns beratend in den Themenbereichen der Informationssicherheit und IT-Security tätig. Sie bieten bedarfsgerechte Lösungen im Bereich der IT-Infrastruktur und der IT-Security an. Ihre Ansätze haben es uns geholfen, unsere Systeme zu verbessern und potenzielle Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben. Durch die Beratung und praktische Unterstützung konnten wir nicht nur unsere Sicherheitsstandards erhöhen, sondern auch unsere Prozesse effizienter gestalten. Seit Beginn unserer Zusammenarbeit haben wir eine vertrauensvolle Geschäftsbeziehung aufgebaut. Wir freuen uns weiterhin auf eine weitere erfolgreiche und langfristige Zusammenarbeit.
Kim Scholz und Tobias Strunk
ISB-Team, ITU consult
Kunden, die uns vertrauen.
Ausgewählte Unternehmen und Organisationen, für die UBESAFE Betrieb und Informationssicherheit verantwortet.
Alexander Brütsch über Backup und Wiederherstellung
Bei jedem neuen Kunden frage ich zuerst nicht, welche Backup-Software läuft, sondern wann zuletzt etwas zurückgeholt wurde – unter Zeitdruck. Die ehrliche Antwort lautet oft: noch nie. Genau dort setzen wir an, mit Zielwerten, die die Verantwortlichen selbst festlegen, und Tests, die zeigen, ob sie halten.
Zur Sicherung gehört für mich auch der Ausgang. Ihre Daten müssen zurückkommen – egal ob Microsoft, ein Anbieter oder eines Tages wir selbst nicht mehr die richtige Wahl sind. Das steht bei uns im Konzept, nicht in der Werbung.
Alexander Brütsch
Geschäftsführer, CISO
In 30 Minuten wissen Sie, wo Ihre Sicherung eine Lücke hat.
Erstgespräch, unverbindlich – mit klarer Einschätzung zu RPO, RTO und Microsoft 365.
Was ist Backup und Disaster Recovery?
Ein Backup ist eine getrennte Sicherheitskopie von Daten, Systemen oder Cloud-Inhalten. Disaster Recovery beschreibt den geplanten Weg zurück: welche Systeme in welcher Reihenfolge, mit welchen Zugängen und innerhalb welcher Zeit wieder laufen. Erst beides zusammen macht eine Datensicherung belastbar.
Als Orientierung dient das 3-2-1-0-0-Prinzip: drei Kopien, zwei unterschiedliche Speicherarten, eine getrennte Kopie außer Haus, null ungeklärte Fehler bei der Sicherung und null ungetestete Wiederherstellungen. Ergänzt wird es je nach Schutzbedarf um unveränderbare Snapshots, getrennte Berechtigungen und eine Offline-Kopie auf verschlüsselten Wechselplatten – auch dann, wenn Daten das Unternehmen nicht verlassen dürfen.
Zwei Kennzahlen machen das Konzept messbar: Das RPO (Recovery Point Objective) legt fest, wie viel Datenverlust tragbar ist, das RTO (Recovery Time Objective), wie lange ein System ausfallen darf. Für Microsoft 365 gilt: Hochverfügbarkeit des Dienstes ersetzt keine unabhängige Sicherung der Inhalte.
Abzugrenzen ist die Archivierung: Ein Backup stellt wieder her, ein Archiv bewahrt unverändert auf – etwa für steuerliche Aufbewahrungspflichten. Begriffe wie Immutable Backup, Restore-Test oder Retention erklärt das Glossar. UBESAFE ist verankert in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg, bundesweit tätig – und für die Standorte unserer Kund:innen weltweit.
Häufige Fragen zu Backup und Recovery.
Ist Microsoft 365 nicht schon gesichert?
Microsoft sichert die Verfügbarkeit der Plattform, nicht Ihre Inhalte gegen Löschen, Überschreiben oder Verschlüsselung. Papierkorb und Aufbewahrung greifen nur innerhalb begrenzter Fristen. Eine getrennte Sicherung außerhalb des Tenants schließt diese Lücke.
Was bedeuten RPO und RTO?
Das RPO (Recovery Point Objective) gibt an, wie viel Datenverlust tragbar ist – also den Abstand zwischen zwei Sicherungen. Das RTO (Recovery Time Objective) gibt an, wie lange ein System nach einer Störung ausfallen darf. Beide Werte legen wir je System fest.
Wer legt RPO und RTO fest?
Die Verantwortlichen im Unternehmen – wir bereiten die Entscheidung vor. Wir zeigen je System, was ein kürzeres Ziel technisch und finanziell bedeutet, und dokumentieren die vereinbarten Werte im Backup-Konzept.
Was ist das 3-2-1-0-0-Prinzip?
Drei Kopien der Daten, zwei unterschiedliche Speicherarten, eine getrennte Kopie außer Haus, null ungeklärte Fehler bei der Sicherung und null ungetestete Wiederherstellungen. Es ist die Orientierung für jedes Backup-Konzept von UBESAFE.
Schützt ein Backup vor Ransomware?
Nur, wenn die Sicherung selbst geschützt ist. Getrennte Zugänge, unveränderbare Snapshots und eine Offline-Kopie auf verschlüsselten Wechselplatten verhindern, dass ein Angreifer Original und Backup zugleich verschlüsselt oder löscht.
Wie oft testen Sie die Wiederherstellung?
Der Rhythmus richtet sich nach der Schutzklasse und wird im Angebot festgelegt. Jede Schutzklasse wird außerdem mit einem Restore-Test abgenommen, bevor sie als eingerichtet gilt. Jeder Test wird protokolliert.
Wo liegen die Sicherungen?
Im Cloud-Modell liegt die getrennte Kopie im Cloudspeicher in Frankfurt, also in einem deutschen Rechenzentrum. Im Inhouse-Modell liegt sie auf einem NAS in Ihrem Eigentum und auf verschlüsselten Wechselplatten. Beides lässt sich kombinieren.
Können unsere Daten komplett im Haus bleiben?
Ja. Im Inhouse-Modell sichern wir Server und Microsoft 365 mit Veeam auf ein NAS in Ihrem Eigentum – mit getrennten Netzwegen, eigenen Zugängen und unveränderbaren Snapshots. Die Daten gehen an keine Cloud und keinen Dritten.
Reicht ein zweiter Serverraum im selben Gebäude?
Aus unserer Sicht nein. Ein weiterer Brandabschnitt hat meist nur T90-Türen und F90-Wände, die 90 Minuten Feuerwiderstand bieten. Brennt ein Gebäudeabschnitt vollständig, schützt das die Kopie nicht. Für kritische Systeme verlangen wir deshalb eine Offline-Kopie außerhalb des Gebäudes, deren Wiederherstellung alle sechs Monate getestet wird.
Wie sind die Wechselplatten geschützt?
Die Wechselplatten sind mit AES-256 und sehr langen Schlüsseln verschlüsselt. Geschäftsführung oder benannte Verantwortliche führen sie mit und verwahren sie. So existiert eine Kopie, die weder über das Netz noch im Gebäude angreifbar ist.
Was kostet Backup bei UBESAFE?
Server-Backup kostet 18,50 € je Server und Monat, der Cloudspeicher in Frankfurt 12,50 € je TB und Monat, jeweils netto. Microsoft 365 Backup wird nach Umfang angeboten. Konzept und Wiederanlaufplan laufen als Projekt nach Aufwand ab 135 € je Stunde.
Ist Backup in FULL-IT enthalten?
Backup ist zu FULL-IT zubuchbar, Microsoft 365 Backup ebenso. Server- und Netzwerkbetrieb sind nicht Teil von FULL-IT und werden separat vereinbart – das gilt auch für die Sicherung der Server.
Können Sie unsere bestehende Backup-Lösung übernehmen?
Ja, wenn sie trägt. In der Bestandsaufnahme prüfen wir bestehende Sicherungen gegen Ihre Zielwerte. Was hält, bleibt; was nicht hält, ersetzen wir gezielt statt alles neu aufzusetzen.
Was hat Backup mit einer Exit-Strategie zu tun?
Das Backup-Konzept zahlt direkt in das Exit-Konzept ein. Ein Exit-Konzept muss belegen, dass Sie Daten beim Wechsel von Cloud-Dienst, Plattform oder Dienstleister zurückholen können. Genau das liefern lesbare Formate, dokumentierte Zugänge, eine vom Anbieter unabhängige Kopie und Restore-Protokolle aus einer neuen Umgebung.
Brauchen wir ein Exit-Konzept?
Spätestens mit ISMS, ISO 27001, TISAX® oder NIS2 ja: Für Cloud-Dienste und ausgelagerte IT wird eine geregelte Beendigung erwartet. Ihr Backup-Konzept liefert dafür den technischen Nachweis, das Exit-Konzept ergänzt Verantwortlichkeiten, Fristen und Ablauf.
Was passiert mit unseren Sicherungen, wenn wir den Dienstleister wechseln?
Sicherungen, Dokumentation und Zugänge werden geordnet übergeben – auch an einen anderen Dienstleister. Die Daten gehören Ihnen, nicht uns.
Welche Nachweise erhalten wir für ISO 27001, TISAX® oder NIS2?
Datensicherungskonzept, RPO- und RTO-Liste je System, Restore-Protokolle und den Wiederanlaufplan. Diese Unterlagen dienen als Evidenz im Audit und gegenüber der Geschäftsführung.
Ist ein Archiv dasselbe wie ein Backup?
Nein. Ein Backup stellt Daten nach einem Verlust wieder her. Ein Archiv bewahrt Daten unverändert und auffindbar auf, etwa für steuerliche Aufbewahrungspflichten. Viele Unternehmen brauchen beides.
Was ist der Unterschied zwischen Backup und Disaster Recovery?
Das Backup ist die Kopie. Disaster Recovery ist der Plan, mit dem aus der Kopie wieder ein laufender Betrieb wird: Reihenfolge, Abhängigkeiten, Zugänge und Zuständigkeiten.
Was tun, wenn der Ausfall schon eingetreten ist?
Rufen Sie die IT-Notfall-Nummer an. Alles Weitere steht auf der Seite IT-Notfall. Nach der Wiederherstellung prüfen wir gemeinsam, wie das Backup-Konzept den nächsten Fall verkürzt.
Ihre Frage ist nicht dabei? Melden Sie sich – wir antworten innerhalb eines Werktages.
Was zu einem belastbaren Backup dazugehört.
Backup wirkt am stärksten zusammen mit dem Betrieb der Systeme, die es sichert.
Microsoft 365 Managed
Tenant-Betrieb, Sicherheitsrichtlinien und Microsoft 365 Backup aus einer Hand.
Client- & Server-Management
Patchen, Überwachen und Absichern der Systeme – mit Backup als Add-on je Server.
IT-Notfall
Wenn der Ausfall schon eingetreten ist: direkter Weg zum Notfall-Team.
Kostenloses Erstgespräch zu Backup & Recovery
- Antwort innerhalb eines Werktags.
- Kostenloses, unverbindliches Erstgespräch – 30 Minuten.
- Klare Empfehlung und transparente Aufwandsschätzung.
- Lieber direkt einen Termin? 30-Minuten-Slot buchen
Ihre Ansprechpartner

Alexander Brütsch
Geschäftsführer, CISO

Stefan Wagner
Geschäftsführer
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