Azure Virtual Desktop – richtig geplant, ehrlich gerechnet.
Wir planen, migrieren und betreiben virtuelle Arbeitsplätze in Azure – für Unternehmen, die ihren Terminalserver ablösen, Standorte anbinden oder Fachanwendungen sicher von überall bereitstellen wollen.
- 35+ Jahre Erfahrung im Team – vom Terminalserver bis zur Azure-Architektur
- Skalierungsplan statt Dauerbetrieb: Hosts laufen, wenn gearbeitet wird
- Microsoft Cloud Solution Provider – Lizenzen und Azure aus einer Hand
35+
Jahre Erfahrung im Team
200+
betreute Kund:innen
Okt. 2026
Supportende für Microsoft 365 Apps auf Windows Server 2022
1 Std.
Reaktion bei Critical – mit Techniker
Woran AVD-Projekte in der Praxis scheitern.
Azure Virtual Desktop ist schnell aufgesetzt. Langsam oder teuer wird es fast immer an denselben sechs Stellen – und alle sechs lassen sich vor der Migration klären.
Falsch dimensioniert
Zu wenig Rechenleistung je Nutzer:in, die falsche VM-Serie oder zu viele Sitzungen pro Host: Die Anmeldung dauert, Excel friert ein. Zu groß gewählt, zahlen Sie jeden Monat für Leistung, die niemand abruft.
Anwendung und Datenbank getrennt
Der Client läuft in Azure, die Datenbank steht noch im Serverraum. Jede Abfrage geht über die Leitung – im Büro war die Software schnell, in der Cloud ist sie im Tagesgeschäft zu langsam.
Kerberos ohne Domain Controller
Ältere Fachanwendungen, Dateifreigaben und SQL-Anmeldungen brauchen Kerberos. Das liefert Entra ID allein nicht – nötig ist ein Domain Controller in Azure, sonst hängt jede Anmeldung an der VPN-Leitung zum Büro.
Profile ohne Konzept
Benutzerprofile auf langsamem Speicher oder ohne Profilcontainer: Die Anmeldung dauert Minuten, Outlook baut seinen Zwischenspeicher bei jeder Sitzung neu auf.
Rund um die Uhr in Betrieb
Session Hosts laufen nachts und am Wochenende durch, obwohl niemand angemeldet ist. Bei einer Fünf-Tage-Woche bezahlen Sie so den größeren Teil der Rechenzeit für leere Maschinen.
Rabatt und Abschaltung im Widerspruch
Für Hosts, die nachts ohnehin aus sind, wird eine Drei-Jahres-Reservierung gekauft. Reserviert wird aber jede Stunde – ob die Maschine läuft oder nicht. Der Rabatt verpufft.
Lokaler Terminalserver oder Azure – was wirklich kostet.
Azure wirkt teurer, weil die Rechnung jeden Monat kommt. Der Server im Keller kostet auch jeden Monat – nur verteilt auf Anschaffung, Strom, Wartung und den nächsten Ersatz. Beide Seiten mit denselben Positionen:
Bezahlt wird vorab – für die Spitzenlast
Die Hardware wird für die höchste Last gekauft, die über die Nutzungsdauer erwartet wird, und läuft rund um die Uhr.
Microsoft 365 Apps sind auf Windows Server 2022 bis Oktober 2026 unterstützt, auf Windows Server 2025 bis Oktober 2029.
Bezahlt wird nach Nutzung – planbar über Laufzeit
Die Rechenleistung folgt den Arbeitszeiten, die Grundlast wird über ein oder drei Jahre günstiger reserviert.
Datenverkehr aus Azure heraus, Sicherung und Betrieb kommen hinzu – in unserer Kostenschätzung stehen sie als eigene Positionen.
Wann der lokale Server günstiger bleibt: wenn die Hardware erst ein, zwei Jahre alt ist, die Internetanbindung am Standort nicht trägt oder eine Anwendung zwingend lokale Geräte braucht. Dann sagen wir das – und planen den Wechsel zum nächsten Ersatzzeitpunkt.
Was kostet Ihr Terminalserver in Azure? Wir messen Ihre echte Last und legen beide Rechnungen nebeneinander.
Erst messen, dann migrieren – sonst wird die Cloud teuer.
Azure Virtual Desktop wird oft als Kopie des alten Terminalservers aufgesetzt: gleiche Größe, gleiche Laufzeit, gleiche Anwendungsstruktur. Damit übernimmt man die Engpässe von gestern und bezahlt sie künftig jeden Monat.
Wir messen zuerst, wie viele Nutzer:innen gleichzeitig arbeiten, welche Anwendungen Last erzeugen und wo die Daten liegen. Daraus entstehen Host-Größe, Skalierungsplan und Laufzeitmodell – und eine Kostenschätzung, die Sie gegen den lokalen Server halten können. Migriert wird erst, wenn beide Rechnungen stehen.
Weil Betrieb und Informationssicherheit bei uns aus einer Hand kommen, sind Mehrfaktor-Anmeldung, Zugriff nur von freigegebenen Geräten und gehärtete Images von Anfang an gesetzt – Sicherheit als Ausgangszustand, nicht als Nachtrag.
Was UBESAFE bei Azure Virtual Desktop übernimmt.
Von der Lastmessung bis zum laufenden Betrieb – Sie buchen den Aufbau allein oder Aufbau und Betrieb zusammen.
Bestandsaufnahme & Lastmessung
Gleichzeitige Nutzer:innen, Anwendungen, Datenwege und Lastspitzen – gemessen statt geschätzt.
Architektur & Dimensionierung
Host-Pools, VM-Serie, Sitzungen je Host, Profilspeicher und Azure-Region passend zur gemessenen Last.
Identität & Domäne
Entra ID, hybride Identitäten und – wo ältere Anwendungen Kerberos brauchen – ein Domain Controller in Azure.
Anwendungen & Datenbanken
Fachanwendung und Datenbank gemeinsam nach Azure, Druck- und Scanwege, Tests mit Ihrer Fachabteilung.
Skalierung & Kostensteuerung
Skalierungsplan, Start bei Anmeldung, Reservierung der Grundlast und monatlicher Blick auf die Kosten.
Sicherheit & Betrieb
Mehrfaktor-Anmeldung, Conditional Access, gehärtete Images, Patchen, Sicherung und Überwachung der Hosts.
Standorte anbinden – auch wenn vor Ort etwas bleibt.
Nicht alles zieht nach Azure. Maschinensteuerungen, Drucker, Scanner oder ein lokaler Server bleiben oft am Standort. Wir verbinden beides über die Firewalls – die Desktops in Azure, die lokalen Anforderungen dort, wo sie hingehören.
Site-to-Site über die Firewall
Jeder Standort wird über seine Firewall verschlüsselt mit dem Azure-Netz verbunden. Session Hosts erreichen lokale Systeme, lokale Systeme die Server in Azure – ohne VPN-Client am Arbeitsplatz.
Lokale Anforderungen bleiben
Produktions- und Maschinennetze, Zeiterfassung, Mess- und Laborgeräte bleiben vor Ort. Festgelegt wird, welcher Datenverkehr in welche Richtung erlaubt ist – und nicht mehr.
Server in Azure und vor Ort
Datenbank und Fachanwendung in Azure, ein lokaler Server für das, was am Standort laufen muss – mit gemeinsamer Domäne und Sicherung beider Seiten.
Drucken und Scannen
Netzwerkdrucker am Standort drucken aus der Azure-Sitzung, Scanner legen Dateien in einem Speicher ab, auf den die Sitzung zugreift – im Pilot getestet.
Ausfall einer Leitung
Fällt die Leitung eines Standorts aus, arbeiten mobiles Arbeiten und andere Standorte über Azure weiter. Wo nötig, planen wir einen zweiten Weg zum Netz ein.
Getrennte Zonen
Standorte, Azure-Netz und Verwaltungszugänge sind getrennte Zonen. Die Firewall-Regeln werden dokumentiert und im Betrieb regelmäßig geprüft.
Die Azure-Rechnung entscheidet sich in der Planung.
Drei Hebel bestimmen den Monatsbetrag: wie lange Hosts laufen, wie lange Sie sich binden und wie gut die Größe passt. Richtig kombiniert sinkt die Rechenzeit deutlich – falsch kombiniert heben sich die Hebel gegenseitig auf.
Reservierung über ein oder drei Jahre
Für Hosts, die dauerhaft laufen, wird Rechenleistung reserviert. Bei drei Jahren liegt der Rabatt für gängige Host-Größen in der Praxis um 60 %; Microsoft nennt bis zu 72 % im günstigsten Fall.
Savings Plan statt fester Maschine
Gebunden wird ein Betrag je Stunde statt einer VM-Größe – flexibel über Serien und Regionen, mit bis zu 65 % Rabatt. Passt, solange sich die Umgebung noch verändert.
Nachts und am Wochenende aus
Ein Skalierungsplan fährt Hosts morgens hoch und abends herunter. Was nicht läuft, kostet keine Rechenzeit – nur noch den Speicher.
Grundlast reservieren, Spitze flexibel
Reserviert wird nur, was ohnehin durchläuft. Morgendliche Spitzen und Sonderlasten laufen nutzungsbasiert. So treffen Rabatt und Abschaltung nie dieselbe Maschine.
Passende Größe statt Reserve
Die VM-Größe folgt der gemessenen Last. Nach den ersten Wochen im Betrieb justieren wir nach – kleiner, wenn Reserve brachliegt, größer, wenn Nutzer:innen warten.
Vorhandene Rechte nutzen
Der Zugriff ist in Microsoft 365 Business Premium, E3 und E5 enthalten. Für Server wie Domain Controller oder Datenbank rechnen wir vorhandene Lizenzen mit Software Assurance über den Azure Hybrid Benefit an.
Hosts laufen nur, wenn gearbeitet wird.
Für das Ein- und Ausschalten gibt es viele Auslöser. Wir kombinieren sie so, dass morgens niemand wartet und abends nichts unnötig weiterläuft.
Zeitplan
Hochfahren vor Arbeitsbeginn, volle Kapazität zur Kernzeit, Herunterfahren am Abend – mit eigenen Regeln je Wochentag.
Anmeldung
Meldet sich jemand außerhalb der Zeiten an, startet der Host bei der Anmeldung automatisch. Die Wartezeit liegt bei wenigen Minuten.
Auslastung
Überschreitet die genutzte Kapazität einen Schwellenwert, schaltet der Skalierungsplan zusätzliche Hosts zu – auch mitten am Tag.
Abmelden & Trennen
Leere Hosts werden nach einer festgelegten Wartezeit freigegeben. Angemeldete Nutzer:innen erhalten vorher eine Nachricht.
Ruhezustand
Persönliche Desktops gehen in den Ruhezustand statt aus. Beim nächsten Start ist alles dort, wo es war – in der Pause fällt keine Rechenzeit an.
Wartungsfenster
Updates und neue Images laufen nachts in einem festen Fenster. Danach fahren die Hosts wieder herunter.
In sechs Schritten vom Terminalserver nach Azure.
Die alte Umgebung bleibt als Rückfallebene bestehen, bis alle Gruppen umgezogen sind.
Erstgespräch
Anwendungen, Nutzerzahl, Standorte und Ziel: Terminalserver ablösen, mobiles Arbeiten ermöglichen oder neue Standorte anbinden.
Lastmessung
Wir messen die echte Last über einen normalen Arbeitszeitraum und erfassen Datenwege, Abhängigkeiten und Anmeldeverfahren.
Kostenschätzung
Architektur, Host-Größe, Skalierungsplan und Laufzeitmodell – mit beiden Rechnungen nebeneinander: lokal und Azure.
Pilot
Eine Testgruppe arbeitet mit der echten Fachanwendung, inklusive Druck, Scan und Datenbankzugriff. Erst dann wird freigegeben.
Migration
Umzug in Gruppen nach Fachabteilung. Die alte Umgebung bleibt aktiv, bis die letzte Gruppe sauber arbeitet.
Betrieb oder Übergabe
Wir betreiben weiter und justieren Größen und Reservierungen nach – oder übergeben die Umgebung dokumentiert an Ihre IT.
Alles über UBESAFE – oder Plattform und eigene Weiterführung.
Ob wir die Umgebung dauerhaft betreiben oder Ihre IT sie übernimmt, entscheiden Sie. Welches Szenario passt, besprechen wir im Erstgespräch – Projekt, Betrieb und Azure-Verbrauch stehen dabei immer als getrennte Positionen.
Wir bauen, Sie führen weiter
Wir planen und bauen die Umgebung samt Standortanbindung, dokumentieren sie und übergeben an Ihre IT – mit Einweisung.
Projekt nach Aufwand ab 135 €/Std., Tagessatz ab 1.080 €. Unterstützung danach bei Bedarf – mit Vertrag ab 95 €/Std.
Alles aus einer Hand
Wir bauen und betreiben: Session Hosts, Images, Server, Firewalls und Standortanbindung – gepatcht, überwacht und abgesichert.
Betrieb monatlich; Support nach Volumen oder Aufwand, mit Vertrag ab 95 €/Std. Azure und Lizenzen auf Wunsch über UBESAFE als Microsoft Cloud Solution Provider.
Dazwischen ist alles möglich: Ihre IT betreut Anwendungen und Anwender:innen, wir Plattform, Firewalls und Sicherheit. Oder wir betreiben zunächst und übergeben später dokumentiert. Welche Aufteilung zu Ihrem Team passt, klären wir gemeinsam.
Von 200 Servern auf zwei – mit Microsoft 365 und Azure.
Eine über Jahre gewachsene Umgebung: rund 200 Server, jeder Administrator mit eigenen Werkzeugen. Nach der Vorstandsentscheidung zur vollständigen Auslagerung haben wir den Bestand aufgenommen und nach Microsoft 365 und Azure überführt. Zwei Server sind geblieben – der Rest läuft als Cloud-Dienst.
200 Server, drei Monate, zwei Restsysteme
Was dabei entstanden ist
- Migration nach Microsoft 365 und Azure, Rest als SaaS
- Zentrale Identität über Entra ID mit Single Sign-On
- Patch-Management, ESET-MDR mit SOC-Anbindung
- ISMS und externer ISB mit Blick auf TISAX®
- Übernahme eines Teils der bisherigen IT-Mitarbeitenden
Rund 198 Server sind weggefallen. Entscheidend war nicht, möglichst viel in die Cloud zu schieben, sondern vorher zu klären, was wirklich gebraucht wird – genau das ist auch bei Azure Virtual Desktop der erste Schritt.
Kundenstimme IT-Betrieb
Mit UBESAFE sind wir mit unserer IT über alle Plattformen neu durchgestartet – von der Netzwerkinfrastruktur über Microsoft 365 bis zur Telefonanlage. Besonders wichtig war uns dabei, die Kolleginnen und Kollegen auf dem Weg mitzunehmen: In einem gemeinsam mit dem Betriebsrat abgestimmten Schulungskonzept haben wir ein regelmäßiges Weiterbildungsprogramm etabliert. Darüber hinaus gefällt uns: Wenn ein Problem entsteht, wird es pragmatisch, direkt und konkret gelöst – so muss eine gute Zusammenarbeit aussehen.
Maximilian Schmitt
Geschäftsführer, Arbeit und Leben e. V.
Unternehmen, die UBESAFE vertrauen.
Eine Auswahl der Kund:innen, deren IT wir betreiben, migrieren oder absichern.
Alexander Brütsch über Azure Virtual Desktop
Azure Virtual Desktop ist kein Terminalserver an einem anderen Ort. Wer die alte Umgebung eins zu eins in die Cloud schiebt, bekommt dieselben Engpässe – nur mit einer Rechnung, die jeden Monat kommt. Die Projekte, die gut laufen, haben vorher gemessen: Last, Datenwege, Anmeldeverfahren.
Mein Rat: Rechnen Sie beide Seiten ehrlich. Manchmal bleibt der lokale Server bis zum nächsten Ersatz die bessere Wahl. Wenn Azure gewinnt, dann mit Skalierungsplan, passender Laufzeit, Anwendung und Datenbank am selben Ort – und Sicherheit ab dem ersten Tag.
Alexander Brütsch
Geschäftsführer, CISO
Ob sich Azure für Ihren Terminalserver rechnet, klären wir in 30 Minuten.
Erstgespräch mit Fachteam und Geschäftsführung – unverbindlich, mit klarer Empfehlung statt Verkaufsgespräch.
Was ist Azure Virtual Desktop?
Azure Virtual Desktop (AVD) ist der Dienst von Microsoft, mit dem Windows-Desktops und einzelne Anwendungen aus der Azure-Cloud bereitgestellt werden. Nutzer:innen melden sich von Laptop, Thin Client, Tablet oder Browser an und arbeiten in einer zentralen Umgebung; die Daten bleiben im Rechenzentrum, zum Endgerät wird nur das Bild übertragen.
Anders als ein klassischer Terminalserver nutzt AVD Windows 11 Enterprise Multi-Session – ein Client-Betriebssystem, auf dem mehrere Nutzer:innen gleichzeitig arbeiten und das es nur in Azure gibt. Gateway, Verbindungsvermittlung und Anmeldedienst betreibt Microsoft; verantwortet werden Session Hosts, Images, Profile und Anwendungen.
Für viele Unternehmen ist jetzt der Zeitpunkt zu entscheiden: Der Support für Microsoft 365 Apps auf Windows Server 2022 endet im Oktober 2026, auf Windows Server 2016 und 2019 ist er bereits ausgelaufen. Wer einen Terminalserver betreibt, wählt zwischen neuer Hardware mit Windows Server 2025 und dem Umzug nach Azure – beides lässt sich vorab sauber durchrechnen.
UBESAFE plant, migriert und betreibt Azure Virtual Desktop – mit Lastmessung, ehrlicher Kostenrechnung und Sicherheit als Ausgangszustand. Standorte binden wir über ihre Firewalls an, lokale Anforderungen bleiben vor Ort. Den Betrieb übernehmen wir komplett, oder wir stellen die Plattform bereit und Ihre IT führt sie weiter. Den Tenant dahinter betreuen wir im Microsoft 365 Managed Service, Postfächer und Dateien ziehen wir in der Microsoft 365 Migration um. Verankert in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg, bundesweit tätig – und für die Standorte unserer Kund:innen weltweit.
Häufige Fragen zu Azure Virtual Desktop.
Was kostet Azure Virtual Desktop pro Nutzer:in?
Das hängt von der Last je Nutzer:in, der Laufzeit der Hosts und dem Laufzeitmodell ab. Eine belastbare Zahl gibt es erst nach einer Lastmessung – vorher wäre sie geraten. Wir legen die Rechnung für Azure neben die für den lokalen Server, mit denselben Positionen.
Brauche ich eine zusätzliche Lizenz für Azure Virtual Desktop?
Für den Zugriff meist nicht: Das Nutzungsrecht ist unter anderem in Microsoft 365 Business Premium, E3 und E5 enthalten. Bezahlt werden Rechenzeit, Speicher und Netzwerk in Azure. Für Windows-Server-VMs wie Domain Controller oder Datenbank kommen Serverlizenzen hinzu – oder vorhandene werden über den Azure Hybrid Benefit angerechnet.
Wie hoch ist der Rabatt bei drei Jahren Laufzeit?
Für reservierte VM-Instanzen nennt Microsoft bis zu 72 % gegenüber nutzungsbasierter Abrechnung, je nach VM-Typ und Region. Für gängige Session-Host-Größen liegt der Rabatt bei drei Jahren in der Praxis um 60 %, bei einem Jahr deutlich darunter. Ein Savings Plan bringt bis zu 65 % und ist flexibler.
Lohnt sich eine Reservierung, wenn die Hosts nachts abgeschaltet werden?
Nur für die Grundlast, die ohnehin durchläuft. Eine Reservierung wird für jede Stunde berechnet, ob die Maschine läuft oder nicht. Hosts, die nachts und am Wochenende aus sind, laufen besser nutzungsbasiert mit Skalierungsplan – die Mischung planen wir je Host-Pool.
Reicht Entra ID, oder brauchen wir einen Domain Controller in Azure?
Für moderne Anwendungen reicht Entra ID. Ältere Fachanwendungen, Dateifreigaben oder SQL-Server mit Windows-Anmeldung brauchen Kerberos und damit eine erreichbare Active-Directory-Domäne. Dann setzen wir einen Domain Controller in Azure – so hängt die Anmeldung nicht an der VPN-Leitung zum Büro.
Warum ist unsere Fachanwendung in AVD langsamer als im Büro?
Meist, weil die Datenbank noch lokal steht und jede Abfrage über die Leitung läuft. Viele Fachanwendungen sind für das lokale Netz gebaut und vertragen keine Wartezeit zwischen Client und Datenbank. Anwendung und Datenbank gehören deshalb zusammen in dieselbe Azure-Region.
Können die Hosts nachts und am Wochenende automatisch herunterfahren?
Ja. Ein Skalierungsplan fährt Hosts nach Zeitplan und Auslastung hoch und herunter. Meldet sich jemand außerhalb der Zeiten an, startet der Host bei der Anmeldung. Persönliche Desktops können in den Ruhezustand gehen, statt auszuschalten.
Wie lange dauert der Start, wenn ein Host ausgeschaltet ist?
In der Regel wenige Minuten. Wo niemand warten soll, lassen wir vor Arbeitsbeginn eine Mindestzahl an Hosts laufen – ein Kostenpunkt, den wir bewusst einplanen und in der Schätzung ausweisen.
Was passiert mit unserem Terminalserver, wenn der Support für Windows Server 2022 endet?
Der Server läuft weiter, Microsoft 365 Apps sind darauf aber ab Oktober 2026 nicht mehr unterstützt. Es gibt zwei Wege: neue Hardware mit Windows Server 2025 oder Azure Virtual Desktop. Wir rechnen beide durch, bevor Sie entscheiden.
Ist Azure Virtual Desktop oder Windows 365 die bessere Wahl?
Windows 365 ist ein fester Cloud-PC je Nutzer:in zum Monatspreis – einfach, aber ohne geteilte Hosts. AVD teilt Hosts zwischen mehreren Nutzer:innen und skaliert nach Bedarf: ab einer gewissen Größe meist günstiger, dafür planungsintensiver. Wo die Grenze liegt, hängt von Arbeitszeiten und Anwendungen ab.
Bleiben unsere Daten in Deutschland?
Session Hosts, Profile und Datenbanken können in einer deutschen Azure-Region liegen. Die Verwaltungsdaten des Dienstes speichert Microsoft in einer Geografie wie der EU, die beim Anlegen festgelegt wird. Beides halten wir im Datenschutzkonzept fest.
Ist Azure Virtual Desktop sicherer als ein Terminalserver?
Ein Terminalserver mit offenem RDP-Zugang ist ein klassisches Einfallstor. Bei AVD gibt es keinen offenen Port nach innen – die Verbindung läuft über den Gateway-Dienst von Microsoft, abgesichert mit Mehrfaktor-Anmeldung und Conditional Access. Dazu kommen gehärtete Images, Patchen und Überwachung im Betrieb.
Können wir Drucker und Scanner weiter nutzen?
Ja, mit Planung. Drucker am Arbeitsplatz werden in die Sitzung durchgereicht, Netzwerkdrucker am Standort über einen eigenen Druckweg, den wir im Pilot testen. Scanner legen ihre Dateien in einem Speicher ab, auf den die Sitzung zugreift.
Lassen sich einzelne Anwendungen statt ganzer Desktops bereitstellen?
Ja. Als veröffentlichte Anwendung sehen Nutzer:innen nur die Fachanwendung im eigenen Fenster – sinnvoll, wenn der Rest lokal läuft oder externe Partner nur ein Programm brauchen.
Brauchen wir dafür eine schnelle Internetleitung?
Übertragen wird nur das Bild, das braucht deutlich weniger Bandbreite als ein Dateizugriff über VPN. Wichtiger als die Spitzenbandbreite sind eine stabile Leitung und kurze Wege. Teams-Anrufe laufen dank Medienoptimierung direkt auf dem Endgerät.
Wie lange dauert die Migration?
Das hängt von Anwendungen und Nutzerzahl ab. Messung, Kostenschätzung und Pilot laufen vor dem eigentlichen Umzug, umgezogen wird in Gruppen. Einen Zeitplan erhalten Sie zusammen mit der Kostenschätzung.
Können Standorte mit lokalen Anlagen weiter angebunden bleiben?
Ja. Jeder Standort wird über seine Firewall mit dem Azure-Netz verbunden. Maschinensteuerungen, Drucker, Scanner oder ein lokaler Server bleiben vor Ort und sind aus der Azure-Sitzung erreichbar – freigegeben wird nur der Datenverkehr, der wirklich gebraucht wird.
Müssen wir den Betrieb an UBESAFE abgeben?
Nein. Wir können die Plattform bereitstellen, dokumentieren und an Ihre IT übergeben, die sie selbst weiterführt. Oder wir betreiben alles – Hosts, Server, Firewalls, Standortanbindung. Mischformen sind möglich; welches Szenario passt, besprechen wir im Erstgespräch.
Was kostet die Umsetzung durch UBESAFE?
Planung und Migration rechnen wir nach Aufwand ab 135 €/Std. ab, Tagessatz ab 1.080 €, mit Aufwandsschätzung vor dem Start. Übernehmen wir den Betrieb, wird er monatlich abgerechnet, Support nach Volumen oder Aufwand. Den Azure-Verbrauch sehen Sie als eigene Position.
Ihre Frage ist nicht dabei? Melden Sie sich – wir antworten innerhalb eines Werktags.
Was neben Azure Virtual Desktop dazugehört.
AVD steht selten allein: Identitäten, Standortanbindung und Endgeräte gehören dazu.
Microsoft 365 Managed Service
Tenant, Identitäten und Conditional Access dauerhaft im Soll-Zustand – die Grundlage jeder AVD-Anmeldung.
Firewall & Netzwerk
Firewalls, VPN und Standortanbindung im laufenden Betrieb – die Verbindung zwischen Standort und Azure.
Client- & Server-Management
Laptops, Thin Clients und verbleibende Server gepatcht und abgesichert – mit festen Preisen je Gerät.
Unsicher, wo Sie anfangen? Das sortieren wir im Erstgespräch.
Mehr zu Azure Virtual Desktop.
Kosten, typische Fehler und die Frage nach dem Domain Controller – aus der Praxis eingeordnet.
Kostenloses Erstgespräch zu Azure Virtual Desktop
- Antwort innerhalb eines Werktags.
- Kostenloses, unverbindliches Erstgespräch – 30 Minuten.
- Klare Empfehlung und transparente Aufwandsschätzung.
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Ihre Ansprechpartner

Alexander Brütsch
Geschäftsführer, CISO

Stefan Wagner
Geschäftsführer
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