Backup und Disaster Recovery – getestet wiederherstellbar.

Server, Clients und Microsoft 365 – gesichert in der Cloud oder inhouse, mit RPO und RTO je System.

Backup & Recovery

3-2-1-0-0

Prinzip als Orientierung für jedes Backup-Konzept

RPO · RTO

je System festgelegt, dokumentiert und getestet

Cloud · Inhouse

Cloudspeicher Frankfurt oder Hardware in Ihrem Eigentum

35+

Jahre Erfahrung im Team

Wo Lücken entstehen

Gesichert heißt noch nicht wiederherstellbar.

Datenverluste scheitern selten am fehlenden Backup – sondern an einer Lücke, die erst im Ernstfall auffällt.

Microsoft 365 gilt als gesichert

Microsoft hält den Dienst verfügbar. Gelöschte Postfächer, überschriebene oder verschlüsselte Dateien holt der Papierkorb nur innerhalb begrenzter Fristen zurück.

Backup im selben Admin-Konto

Wer die Domäne übernimmt, löscht die Sicherung gleich mit. Ohne getrennte Zugänge und unveränderbare Kopie trifft Ransomware Original und Backup zugleich.

Grüner Haken, kein Restore

Ein erfolgreicher Sicherungsjob beweist nicht, dass sich ein Server in brauchbarer Zeit zurückholen lässt. Das zeigt erst ein Restore-Test.

Keine Zielwerte vereinbart

Wie viel Datenverlust ist tragbar, wie lange darf ein System stehen? Ohne RPO und RTO entscheidet im Notfall der Zufall.

Clients fallen durchs Raster

Lokale Daten, nicht synchronisierte Ordner und Konfigurationen von Spezialsoftware liegen oft außerhalb jedes Sicherungsplans.

Kein Weg hinaus

Liegen Sicherungen nur im Format eines Anbieters oder beim bisherigen Dienstleister, wird jeder Wechsel zum Risiko für die eigenen Daten.

Microsoft 365

Microsoft betreibt den Dienst. Ihre Daten sichern Sie.

Im Modell der geteilten Verantwortung sorgt Microsoft für die Verfügbarkeit der Plattform. Für den Inhalt – was gelöscht, überschrieben oder verschlüsselt wurde – bleibt das Unternehmen zuständig.

01 · Was Microsoft abdeckt

Verfügbarkeit der Plattform

Rechenzentren, Hardware, Replikation und der laufende Betrieb des Dienstes.

Ausfall der Plattform
abgedeckt
Hardwaredefekt
abgedeckt
Papierkorb, Aufbewahrung
begrenzte Fristen
Versehentliches Löschen
nur innerhalb der Fristen
Verschlüsselung durch Ransomware
Versionen, kein getrenntes Backup
Kopie außerhalb des Tenants
nicht vorhanden

Orientierung nach dem Modell der geteilten Verantwortung. Fristen hängen von Dienst, Lizenz und Konfiguration ab.

02 · Was UBESAFE ergänzt

Eine getrennte, prüfbare Kopie

Exchange, OneDrive, SharePoint und Teams werden außerhalb des Tenants gesichert – mit eigener Aufbewahrung und eigenen Zugängen.

Sicherung
Exchange, OneDrive, SharePoint, Teams
Speicherort
Cloud Frankfurt oder inhouse
Aufbewahrung
nach Vereinbarung
Wiederherstellung
einzelne Mail bis ganzes Postfach
Restore-Test
protokolliert
Tenant-Wechsel
Daten bleiben verfügbar

Microsoft 365 Backup ist zu Microsoft 365 Managed und zu FULL-IT zubuchbar.

Wann wurde bei Ihnen zuletzt ein Server zurückgeholt – nicht nur gesichert?

Wir prüfen Ihre Sicherung gegen Ihre Zielwerte und zeigen, wo die Lücke liegt.

Unser Standpunkt

Ein Backup zählt erst, wenn die Wiederherstellung geprobt ist.

Datensicherung wird oft als Technikfrage behandelt: Software kaufen, Job einrichten, Haken setzen. Im Ernstfall zählt etwas anderes – welches System wie schnell wieder läuft und wie viele Daten dabei fehlen. Deshalb beginnen wir nicht beim Produkt, sondern bei Ihren Abläufen: Was muss zuerst wieder laufen, was darf warten?

Daraus entstehen RPO und RTO je System, ein Wiederanlaufplan und Restore-Tests, die belegen, dass die Zielwerte halten. Und weil die Sicherungen Ihnen gehören, planen wir den Weg hinaus gleich mit: Das Backup-Konzept ist der technische Teil Ihres Exit-Konzepts – auch für den Fall, dass Sie eines Tages den Dienstleister wechseln.

Leistungsumfang

Was UBESAFE in Backup und Recovery übernimmt.

Bausteine nach Bedarf – abgestimmt auf Schutzbedarf, Systemlandschaft und Nachweispflicht. Bestehende Sicherungen übernehmen wir, wo sie tragen.

Server und virtuelle Maschinen

Image- und Dateisicherung physischer und virtueller Server, inklusive Datenbanken und Anwendungen.

Microsoft 365

Getrennte Sicherung von Exchange, OneDrive, SharePoint und Teams außerhalb des Tenants.

Clients und Notebooks

Sicherung lokaler Daten und Profile – dort, wo Synchronisation allein nicht reicht.

Getrennte Kopie

Im Cloudspeicher Frankfurt oder inhouse auf NAS und verschlüsselten Wechselplatten – mit eigenen Zugängen.

Überwachung der Jobs

Fehlgeschlagene oder unvollständige Läufe werden erkannt und bearbeitet, nicht nur protokolliert.

Restore-Tests

Von der einzelnen Datei bis zum kompletten System, unabhängig vom Produktivsystem – protokolliert als Nachweis.

Wiederanlaufplan

Reihenfolge, Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und Zugänge für den Ernstfall – schriftlich und auffindbar.

Exit-fähige Datenhaltung

Sicherungen bleiben lesbar und übertragbar, auch beim Wechsel von Plattform oder Dienstleister.

Zwei Betriebsmodelle

In der Cloud oder im eigenen Haus – Sie entscheiden.

Beide Modelle folgen dem 3-2-1-0-0-Prinzip, werden mit Restore-Tests abgenommen und zahlen direkt in Ihr Exit-Konzept ein. Kombinieren geht: etwa Microsoft 365 in der Cloud, Entwicklungsdaten ausschließlich inhouse.

01 · Daten dürfen in die Cloud

Managed Backup in der Cloud

Sicherung, Überwachung und getrennte Kopie im Cloudspeicher Frankfurt – betrieben von UBESAFE.

Ideal für: Unternehmen, die keinen Speicher selbst vorhalten wollen und eine Kopie außer Haus brauchen.

02 · Daten bleiben im Haus

Inhouse-Backup auf eigener Hardware

Sicherung auf ein NAS in Ihrem Eigentum, getrennt vom Produktivnetz – für Daten, die das Unternehmen nicht verlassen dürfen.

Ideal für: Unternehmen mit Geheimhaltungspflichten, strengen Kundenvorgaben oder dem Anspruch, jede Kopie selbst zu kontrollieren.

Zielwerte

RPO und RTO – zwei Zahlen entscheiden den Ernstfall.

Beide Werte legen wir je System gemeinsam mit den Verantwortlichen fest. Sie bestimmen, wie oft gesichert wird, wo die Kopie liegt – und was die Wiederherstellung kostet.

01 · Recovery Point Objective

RPO: Wie viel Datenverlust ist tragbar?

Der zeitliche Abstand zwischen zwei Sicherungen. Ein RPO von vier Stunden heißt: Im schlimmsten Fall fehlen die Daten der letzten vier Stunden.

bestimmt
Sicherungsintervall
Dateiablage, Archiv
24 Stunden
ERP, Datenbanken, E-Mail
1 bis 4 Stunden
unter 1 Stunde
Replikation statt Backup

Orientierungswerte. Verbindlich ist, was im Backup-Konzept je System vereinbart ist.

02 · Recovery Time Objective

RTO: Wie lange darf ein System stehen?

Die Zeit von der Störung bis zum wieder nutzbaren System. Ein RTO von acht Stunden heißt: Am selben Arbeitstag läuft es wieder.

bestimmt
Art der Wiederherstellung
Datei, Postfach
Minuten bis Stunden
kompletter Server
mehrere Stunden
unter 4 Stunden
Standby-System nötig

Bezug im Vertrag: Bei Priorität Critical gilt eine Reaktionszeit von einer Stunde, das Ziel für Wiederherstellung oder Workaround liegt bei acht Stunden.

Unsere Modelle

Drei Schutzklassen – abgestimmt auf Ihre Systeme.

Nicht jedes System braucht denselben Schutz. Wir ordnen jedes System einer Schutzklasse zu – die meisten Unternehmen nutzen zwei oder drei Klassen nebeneinander.

In allen Schutzklassen enthalten

Sechs Grundlagen, die unabhängig von der Schutzklasse gelten.

Der Unterschied

Sieben Punkte – Klasse 3 ist die aufwendigste und damit teuerste.

Leistung
Klasse 1
Basis
Empfohlen
Klasse 2
Erweitert
Klasse 3
Kritisch
Sicherungsintervall
täglich
alle 4 h
≤ 1 h
RPO – Ziel
24 h
4 h
≤ 1 h
RTO – Ziel
1 Werktag
8 h
individuell
Unveränderbare Kopie
optional
✓
✓
Restore-Test
jährlich
4× jährlich
monatlich
Offline-Kopie außer Haus
optional
optional
Pflicht
Test der Offline-Kopie
–
–
halbjährlich

Orientierungswerte. Verbindlich sind die RPO- und RTO-Ziele, die wir je System im Backup-Konzept vereinbaren. Die Klasse richtet sich nach der Kritikalität: Klasse 1 für Dateiablage und Arbeitsplätze, Klasse 2 für E-Mail, Microsoft 365 und Fachanwendungen, Klasse 3 für Datenbanken mit Unternehmensdaten wie ERP oder Produktion.

Klasse 3 verlangt eine Offline-Kopie außerhalb des Gebäudes. Ein weiterer Brandabschnitt im selben Haus reicht uns nicht: T90-Türen und F90-Wände halten 90 Minuten – bei einem Gebäudeabschnitt im Vollbrand schützt das nicht. Deshalb dezentral auf Offline-Medium, mit Wiederherstellungstest alle sechs Monate.

Unser Grundsatz: kein Ziel ohne Test.

Jede Schutzklasse wird mit einem Restore-Test abgenommen, bevor sie als eingerichtet gilt. Das Protokoll erhalten Sie – als Nachweis für Audit, Versicherung und Geschäftsführung.

Preise

Abgerechnet wird, was gesichert wird.

Backup ist ein Baustein zu Client- & Server-Management, Microsoft 365 Managed und FULL-IT. Im Cloud-Modell zahlen Sie Sicherung und Speicher, im Inhouse-Modell gehört die Hardware Ihnen.

Server-Backup

18,50 € je Server und Monat, netto – als Add-on zum Server-Management.

Cloudspeicher Frankfurt

12,50 € je TB und Monat, netto – für die getrennte Kopie in Deutschland.

Microsoft 365 Backup

Zubuchbar zu Microsoft 365 Managed und FULL-IT. Preis je nach Umfang im Erstgespräch.

Inhouse-Backup

NAS und Wechselplatten in Ihrem Eigentum. Einrichtung nach Aufwand ab 135 € je Stunde, netto, Betrieb und Tests im Angebot.

Konzept, Wiederanlaufplan, Tests

Konzept einmalig nach Aufwand ab 135 € je Stunde, netto. Rhythmus der Restore-Tests je Schutzklasse im Angebot.

Wiederherstellung im Ernstfall

Über den Servicedesk nach den vereinbarten Prioritäten. Außerhalb von FULL-IT nach Aufwand oder Volumen.

Exit-Strategie

Ihre Daten müssen auch ohne uns zurückkommen.

Das Backup-Konzept zahlt direkt in Ihr Exit-Konzept ein. ISO 27001 verlangt für Cloud-Dienste eine geregelte Beendigung (A 5.23), NIS2 die Sicherheit der Lieferkette, viele Auslagerungsverträge ein dokumentiertes Exit-Konzept. Der technische Kern ist immer derselbe: Daten müssen sich unabhängig vom bisherigen Anbieter wiederherstellen lassen – nachweisbar.

Die Daten gehören Ihnen

Sicherungen liegen in Ihrem Eigentum, im Inhouse-Modell auch die Hardware. Speicherorte, Zugänge und Schlüssel sind dokumentiert.

Lesbare Formate

Wir wählen Formate und Werkzeuge, mit denen sich Daten auch außerhalb der ursprünglichen Plattform zurückholen lassen.

Microsoft 365 ohne Abhängigkeit

Eine Kopie außerhalb des Tenants trägt beim Tenant-Umzug, bei Lizenzproblemen und wenn der Zugang zum Konto gesperrt ist.

Nachweis fürs Exit-Konzept

Restore-Tests auf neuer Hardware oder in einer anderen Umgebung belegen, dass der Ausstieg technisch funktioniert. Das Protokoll geht direkt ins Exit-Konzept.

Notfallzugang

Ein dokumentierter Notfallzugang stellt sicher, dass Sie im Ernstfall nicht von einer einzelnen Person abhängen.

Geordnete Übergabe

Endet die Zusammenarbeit, übergeben wir Sicherungen, Dokumentation und Zugänge geordnet – auch an einen anderen Dienstleister.

Backup im ISMS

Im Audit zählt der Nachweis, nicht die Sicherung.

Datensicherung ist in jedem gängigen Regelwerk Pflicht. Der Prüfer fragt Verantwortliche – und schaut in Systeme: Sind Zielwerte festgelegt, Sicherungen geschützt und Wiederherstellungen getestet?

ISO 27001

Anhang A 8.13 verlangt Informationssicherung nach festgelegten Regeln, A 5.30 die IKT-Bereitschaft für Business Continuity. Beides braucht RPO, RTO und Testnachweise. Mehr zu ISO 27001

NIS2

Art. 21 Abs. 2 lit. c der NIS2-Richtlinie nennt Backup-Management und Wiederherstellung nach einem Notfall ausdrücklich als Mindestmaßnahme. Mehr zu NIS2

TISAX®

Im VDA ISA gehören Datensicherung und Wiederherstellung zum geprüften IT-Betrieb – bewertet nach Schutzbedarf. Mehr zu TISAX®

BSI IT-Grundschutz

Der Baustein CON.3 Datensicherungskonzept beschreibt Anforderungen an Konzept, Verfahren und regelmäßige Tests.

Business Continuity

Wiederanlaufziele leiten sich aus der Bewertung kritischer Geschäftsprozesse ab – nicht aus den Voreinstellungen der Backup-Software.

Nachweise, die Sie erhalten

Datensicherungskonzept, RPO- und RTO-Liste je System, Restore-Protokolle und Wiederanlaufplan – als Evidenz für Audit, Geschäftsführung und Exit-Konzept.

Ablauf

Vom Inventar zum getesteten Wiederanlauf.

Wir bauen das Backup-Konzept in sechs Schritten auf. Der laufende Betrieb bleibt dabei unangetastet.

01 · Schritt

Bestandsaufnahme

Systeme, Datenmengen, bestehende Sicherungen, Abhängigkeiten und Zugänge erfassen.

02 · Schritt

Schutzbedarf und Zielwerte

Mit den Verantwortlichen je System festlegen, wie viel Datenverlust und Ausfallzeit tragbar sind.

03 · Schritt

Konzept

Schutzklassen zuordnen, Speicherorte, Aufbewahrung und Unveränderbarkeit festlegen.

04 · Schritt

Einrichtung

Sicherungen einrichten, Überwachung anbinden, Zugänge trennen und dokumentieren.

05 · Schritt

Restore-Test und Abnahme

Wiederherstellung gegen die Zielwerte prüfen und protokollieren – erst dann gilt das System als gesichert.

06 · Schritt

Betrieb und Review

Jobs überwachen, Tests wiederholen, Zielwerte bei neuen Systemen und Anforderungen nachziehen.

Kundenstimme

Kundenstimme Informationssicherheit

Die UBESAFE ist bei uns beratend in den Themenbereichen der Informationssicherheit und IT-Security tätig. Sie bieten bedarfsgerechte Lösungen im Bereich der IT-Infrastruktur und der IT-Security an. Ihre Ansätze haben es uns geholfen, unsere Systeme zu verbessern und potenzielle Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben. Durch die Beratung und praktische Unterstützung konnten wir nicht nur unsere Sicherheitsstandards erhöhen, sondern auch unsere Prozesse effizienter gestalten. Seit Beginn unserer Zusammenarbeit haben wir eine vertrauensvolle Geschäftsbeziehung aufgebaut. Wir freuen uns weiterhin auf eine weitere erfolgreiche und langfristige Zusammenarbeit.

Kim Scholz und Tobias Strunk
ISB-Team, ITU consult

Backup & Recovery
Vertrauen & Erfahrung

Kunden, die uns vertrauen.

Ausgewählte Unternehmen und Organisationen, für die UBESAFE Betrieb und Informationssicherheit verantwortet.

Backup & Recovery
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Backup & Recovery
Persönliches Fazit

Alexander Brütsch über Backup und Wiederherstellung

Bei jedem neuen Kunden frage ich zuerst nicht, welche Backup-Software läuft, sondern wann zuletzt etwas zurückgeholt wurde – unter Zeitdruck. Die ehrliche Antwort lautet oft: noch nie. Genau dort setzen wir an, mit Zielwerten, die die Verantwortlichen selbst festlegen, und Tests, die zeigen, ob sie halten.

Zur Sicherung gehört für mich auch der Ausgang. Ihre Daten müssen zurückkommen – egal ob Microsoft, ein Anbieter oder eines Tages wir selbst nicht mehr die richtige Wahl sind. Das steht bei uns im Konzept, nicht in der Werbung.

Alexander Brütsch
Geschäftsführer, CISO

Alexander Brütsch lehnt an einer Wand und lächelt in die Kamera

In 30 Minuten wissen Sie, wo Ihre Sicherung eine Lücke hat.

Erstgespräch, unverbindlich – mit klarer Einschätzung zu RPO, RTO und Microsoft 365.

Begriffsklärung

Was ist Backup und Disaster Recovery?

Ein Backup ist eine getrennte Sicherheitskopie von Daten, Systemen oder Cloud-Inhalten. Disaster Recovery beschreibt den geplanten Weg zurück: welche Systeme in welcher Reihenfolge, mit welchen Zugängen und innerhalb welcher Zeit wieder laufen. Erst beides zusammen macht eine Datensicherung belastbar.

Als Orientierung dient das 3-2-1-0-0-Prinzip: drei Kopien, zwei unterschiedliche Speicherarten, eine getrennte Kopie außer Haus, null ungeklärte Fehler bei der Sicherung und null ungetestete Wiederherstellungen. Ergänzt wird es je nach Schutzbedarf um unveränderbare Snapshots, getrennte Berechtigungen und eine Offline-Kopie auf verschlüsselten Wechselplatten – auch dann, wenn Daten das Unternehmen nicht verlassen dürfen.

Zwei Kennzahlen machen das Konzept messbar: Das RPO (Recovery Point Objective) legt fest, wie viel Datenverlust tragbar ist, das RTO (Recovery Time Objective), wie lange ein System ausfallen darf. Für Microsoft 365 gilt: Hochverfügbarkeit des Dienstes ersetzt keine unabhängige Sicherung der Inhalte.

Abzugrenzen ist die Archivierung: Ein Backup stellt wieder her, ein Archiv bewahrt unverändert auf – etwa für steuerliche Aufbewahrungspflichten. Begriffe wie Immutable Backup, Restore-Test oder Retention erklärt das Glossar. UBESAFE ist verankert in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg, bundesweit tätig – und für die Standorte unserer Kund:innen weltweit.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Backup und Recovery.

Microsoft sichert die Verfügbarkeit der Plattform, nicht Ihre Inhalte gegen Löschen, Überschreiben oder Verschlüsselung. Papierkorb und Aufbewahrung greifen nur innerhalb begrenzter Fristen. Eine getrennte Sicherung außerhalb des Tenants schließt diese Lücke.

Das RPO (Recovery Point Objective) gibt an, wie viel Datenverlust tragbar ist – also den Abstand zwischen zwei Sicherungen. Das RTO (Recovery Time Objective) gibt an, wie lange ein System nach einer Störung ausfallen darf. Beide Werte legen wir je System fest.

Die Verantwortlichen im Unternehmen – wir bereiten die Entscheidung vor. Wir zeigen je System, was ein kürzeres Ziel technisch und finanziell bedeutet, und dokumentieren die vereinbarten Werte im Backup-Konzept.

Drei Kopien der Daten, zwei unterschiedliche Speicherarten, eine getrennte Kopie außer Haus, null ungeklärte Fehler bei der Sicherung und null ungetestete Wiederherstellungen. Es ist die Orientierung für jedes Backup-Konzept von UBESAFE.

Nur, wenn die Sicherung selbst geschützt ist. Getrennte Zugänge, unveränderbare Snapshots und eine Offline-Kopie auf verschlüsselten Wechselplatten verhindern, dass ein Angreifer Original und Backup zugleich verschlüsselt oder löscht.

Der Rhythmus richtet sich nach der Schutzklasse und wird im Angebot festgelegt. Jede Schutzklasse wird außerdem mit einem Restore-Test abgenommen, bevor sie als eingerichtet gilt. Jeder Test wird protokolliert.

Im Cloud-Modell liegt die getrennte Kopie im Cloudspeicher in Frankfurt, also in einem deutschen Rechenzentrum. Im Inhouse-Modell liegt sie auf einem NAS in Ihrem Eigentum und auf verschlüsselten Wechselplatten. Beides lässt sich kombinieren.

Ja. Im Inhouse-Modell sichern wir Server und Microsoft 365 mit Veeam auf ein NAS in Ihrem Eigentum – mit getrennten Netzwegen, eigenen Zugängen und unveränderbaren Snapshots. Die Daten gehen an keine Cloud und keinen Dritten.

Aus unserer Sicht nein. Ein weiterer Brandabschnitt hat meist nur T90-Türen und F90-Wände, die 90 Minuten Feuerwiderstand bieten. Brennt ein Gebäudeabschnitt vollständig, schützt das die Kopie nicht. Für kritische Systeme verlangen wir deshalb eine Offline-Kopie außerhalb des Gebäudes, deren Wiederherstellung alle sechs Monate getestet wird.

Die Wechselplatten sind mit AES-256 und sehr langen Schlüsseln verschlüsselt. Geschäftsführung oder benannte Verantwortliche führen sie mit und verwahren sie. So existiert eine Kopie, die weder über das Netz noch im Gebäude angreifbar ist.

Server-Backup kostet 18,50 € je Server und Monat, der Cloudspeicher in Frankfurt 12,50 € je TB und Monat, jeweils netto. Microsoft 365 Backup wird nach Umfang angeboten. Konzept und Wiederanlaufplan laufen als Projekt nach Aufwand ab 135 € je Stunde.

Backup ist zu FULL-IT zubuchbar, Microsoft 365 Backup ebenso. Server- und Netzwerkbetrieb sind nicht Teil von FULL-IT und werden separat vereinbart – das gilt auch für die Sicherung der Server.

Ja, wenn sie trägt. In der Bestandsaufnahme prüfen wir bestehende Sicherungen gegen Ihre Zielwerte. Was hält, bleibt; was nicht hält, ersetzen wir gezielt statt alles neu aufzusetzen.

Das Backup-Konzept zahlt direkt in das Exit-Konzept ein. Ein Exit-Konzept muss belegen, dass Sie Daten beim Wechsel von Cloud-Dienst, Plattform oder Dienstleister zurückholen können. Genau das liefern lesbare Formate, dokumentierte Zugänge, eine vom Anbieter unabhängige Kopie und Restore-Protokolle aus einer neuen Umgebung.

Spätestens mit ISMS, ISO 27001, TISAX® oder NIS2 ja: Für Cloud-Dienste und ausgelagerte IT wird eine geregelte Beendigung erwartet. Ihr Backup-Konzept liefert dafür den technischen Nachweis, das Exit-Konzept ergänzt Verantwortlichkeiten, Fristen und Ablauf.

Sicherungen, Dokumentation und Zugänge werden geordnet übergeben – auch an einen anderen Dienstleister. Die Daten gehören Ihnen, nicht uns.

Datensicherungskonzept, RPO- und RTO-Liste je System, Restore-Protokolle und den Wiederanlaufplan. Diese Unterlagen dienen als Evidenz im Audit und gegenüber der Geschäftsführung.

Nein. Ein Backup stellt Daten nach einem Verlust wieder her. Ein Archiv bewahrt Daten unverändert und auffindbar auf, etwa für steuerliche Aufbewahrungspflichten. Viele Unternehmen brauchen beides.

Das Backup ist die Kopie. Disaster Recovery ist der Plan, mit dem aus der Kopie wieder ein laufender Betrieb wird: Reihenfolge, Abhängigkeiten, Zugänge und Zuständigkeiten.

Rufen Sie die IT-Notfall-Nummer an. Alles Weitere steht auf der Seite IT-Notfall. Nach der Wiederherstellung prüfen wir gemeinsam, wie das Backup-Konzept den nächsten Fall verkürzt.

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CEO Alexander Brütsch im Anzug

Alexander Brütsch

Geschäftsführer, CISO

CEO Stefan Wagner im Anzug

Stefan Wagner

Geschäftsführer

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