Ein Ferienbauernhof, Kinder als wichtigste Gäste – und die Frage, wie sich das Hoferlebnis schon vor der Anreise auf dem Tablet oder Smartphone zeigen lässt. Für einen Ferienbauernhof haben wir mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ein kleines Browserspiel entwickelt: Spiel mit Baumi. Dieser Praxisbericht zeigt, wie wir dabei vorgegangen sind und was ein IT-Sicherheitsdienstleister bei einem Kinderspiel besonders ernst nimmt.
Die Idee: Den Hof erlebbar machen, bevor die Familie anreist
Im Mittelpunkt steht Baumi, ein freundlicher Teddy im karierten Schlafanzug. Mit ihm entdecken Kinder den Hof spielerisch:
- Eierspiel: Auf dem Hofgelände haben sich Eier versteckt. Die Kinder helfen Baumi, sie zu finden – mit Punkten, Zeitanzeige und einem Zähler bis zum letzten Ei.
- Hoferkundung: Stall, Scheune, Hühnerhaus und Hofplatz – überall gibt es Tiere und kleine Überraschungen zu entdecken.
- Für Eltern: Ein eigener Bereich erklärt, was das Spiel macht und was nicht.
Für den Hof ist das Spiel ein sympathischer Weg, Familien anzusprechen – mit direktem Weg zur Buchung, ohne aufdringliche Werbung.
Wie die KI mitgearbeitet hat
Texte, Grafiken und die Spiele selbst sind teilweise mit Unterstützung von KI entstanden. Die Arbeitsteilung war dabei klar:
- Die KI lieferte Entwürfe für Figuren, Szenen, Texte und Spiellogik – schnell und in vielen Varianten.
- Unser Team hat ausgewählt, angepasst, technisch umgesetzt und jede Version geprüft: Funktioniert das Spiel auf kleinen Bildschirmen? Ist die Bedienung für Kinder einfach genug? Passt jeder Text zu einem Familienhof?
- Der Hof hat entschieden, was online geht.
So entstand in kurzer Zeit ein eigenständiges Spiel mit eigenem Charakter, das sich ohne großes Budget umsetzen ließ. Auf der Website steht offen, dass KI beteiligt war – gerade bei Inhalten für Kinder gehört diese Transparenz für uns dazu.
Sicher spielen: Was bei einem Kinderspiel nicht passieren darf
Als Dienstleister für Informationssicherheit haben wir an ein Kinderspiel dieselben Maßstäbe angelegt wie an jedes Kundenprojekt – eher strengere:
- Keine Werbung Dritter und keine Käufe im Spiel.
- Keine Nutzungsdaten: Die Website erfasst keine Nutzungsdaten und kommt ohne Anmeldung aus. Für den Highscore geben Kinder nur einen Namen ein – er erscheint ausschließlich auf ihrem eigenen Bildschirm. Eine öffentliche Bestenliste gibt es nicht.
- Erfolg zum Festhalten: Wer alle Eier gefunden hat, hält das Ergebnis einfach per Screenshot fest – als Beweis für Eltern und Geschwister.
- Einfache, sichere Technik: Das Spiel läuft direkt im Browser, ohne App-Installation und ohne Zugriffsrechte auf dem Gerät.
Eltern können sich darauf verlassen, dass ihr Kind einfach spielt – und sonst nichts passiert.
Was andere Unternehmen daraus mitnehmen können
Das Projekt ist bewusst klein. Es zeigt aber im Kleinen, worauf es beim Einsatz von KI im Unternehmen ankommt: Die KI beschleunigt die Arbeit enorm, ersetzt aber nicht die Prüfung. Verantwortliche entscheiden, was veröffentlicht wird. Und Datenschutz wird von Anfang an mitgedacht, nicht nachträglich ergänzt. Wer KI in Marketing, Kundenkommunikation oder internen Abläufen einsetzen will, braucht genau diese Spielregeln – festgehalten in Richtlinien, Rollen und einer klaren Kennzeichnung. Dabei unterstützt ein Externer KI-Beauftragter.
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Passende Leistung: Externer KI-Beauftragter